Ursprünglich war die Aufnahme von etwa 30 Tieren geplant gewesen. An Ort und Stelle fanden die Helfer jedoch zahlreiche Mäuse in stark verschmutzten Terrarien ohne Geschlechtertrennung vor. Die Tiere hatten sich bereits in Böden, Wänden, Decken, angrenzenden Räumen und Haushaltsgeräten ausgebreitet, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.
Gemeinsam mit der Hunde-Such-Hilfe Österreich wurden die Tiere eingefangen und nach Geschlechtern getrennt. Die rund 300 Mäuse befinden sich nun im Tierschutzhaus Vösendorf. Viele weisen Verletzungen, Bisswunden, Tumore oder andere Erkrankungen auf und werden medizinisch versorgt. Einige trächtige Weibchen haben inzwischen Junge bekommen. Als nächster Schritt ist die Kastration der Männchen vorgesehen.
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Bereits vor einem halben Jahr waren aus der Wohnung rund 2.100 Mäuse gerettet worden. "Hinter solchen Fällen stecken oft menschliche Schicksale und Überforderung. In diesen Momenten zählt allein, dass geholfen wird", sagte Stephan Scheidl, Tierheimleiter von Tierschutz Austria.