Emotionale Worte
Managerin bricht Schweigen über Michael Schumachers Privatleben
Italien. Beim Ferrari-Heimrennen in Monza drehte sich am vergangenen Wochenende alles um Michael Schumacher: 30 Jahre nach seinem Wechsel von Benetton zur Scuderia im Jahr 1996 erinnerte der italienische Rennstall an seinen erfolgreichsten Fahrer. Damals legte der Deutsche den Grundstein für eine der prägendsten Ären der Formel 1 – und feierte am 8. September 1996 in Monza seinen ersten Sieg als Ferrari-Fahrer. Mit dem Rennstall holte er später fünf seiner insgesamt sieben Weltmeistertitel.
Bedeutung des Privatlebens
Im Gespräch mit "RTL/ntv" und "Sky Sport" schilderte sie, wie schwierig es für Schumacher gewesen sei, mit dem enormen öffentlichen Interesse an seiner Person umzugehen. An den Ruhm habe er sich zunächst gewöhnen müssen. Umso wichtiger sei sein Privatleben für ihn gewesen. Dort konnte Schumacher Abstand vom Trubel der Formel 1 gewinnen und neue Kraft schöpfen.
"Er brauchte diesen Rückzugsort, um seine Batterien aufzuladen und die Kraft für seinen Sport zu behalten", sagte Kehm. Sein Leben abseits der Rennstrecke sei damit ein wichtiger Gegenpol zu seinem öffentlichen Dasein gewesen.
Auch seine Ehefrau Corinna musste sich laut Kehm an das Leben an der Seite eines weltweit bekannten Rennfahrers gewöhnen. Die Beziehung der beiden bezeichnete die Managerin als "Liebe fürs Leben".
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Emotionale Sonderlackierung in Monza
Begleitet wurde das Wochenende von großen emotionalen Ehrungen: Die aktuellen Boliden von Lewis Hamilton und Charles Leclerc erhielten eine Sonderlackierung im Stil des 1996er Ferrari F310 – inklusive Schumachers Unterschrift auf der Motorabdeckung, den markanten Helm-Sternen auf der Nase, Retro-Startnummern und goldenen Felgenakzenten. Auch Team und Fahrer traten in spezieller Kleidung auf. Zudem stellte Ferrari drei historische Fahrzeuge (F310, F2002 und 248 F1) aus, mit denen Sebastian Vettel und Rubens Barrichello Ehrenrunden drehen sollten.