Verwechslungsgefahr

Mandarine oder Clementine: Gibt es einen Unterschied?

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Die beiden Zitrusfrüchte sehen sich zum Verwechseln ähnlich, gleichen sich aber tatsächlich nicht.
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Oft sagen wir Mandarine, meinen aber Clementine: Die beiden Zitrusfrüchte gehören zu den Lieblingen im Herbst und Winter, liefern wertvolle Vitamine und schmecken herrlich süß, haben dabei aber auch eine leichte Säure, die ihnen eine frische Note verleiht. Aussehen und Geschmack ähneln sich so sehr, dass viele glauben, es gebe gar keinen Unterschied. Das ist ein weitverbreiteter Irrglaube.

Verwandt, aber nicht ident

Tatsächlich handelt es sich um zwei verschiedene Früchte. Genau genommen stammt die Clementine von der Mandarine ab. Die Mandarine ist die botanische "Mutter". Bei der Clementine handelt es sich nämlich um eine Kreuzung aus Mandarine und Pomeranze.

Da liegen die Unterschiede

Eine Köstlichkeit: frische Clementinen. © Getty Images

Einer der wichtigsten Unterschiede macht die Clementine zum klaren Favoriten: Während die Mandarine oft viele Kerne hat, ist die Clementine meistens kernlos oder hat sehr wenige. Das kommt vor allem bei Kindern gut an. Auch beim Geschmack gibt es feine Unterschiede. Mandarinen riechen intensiver und schmecken süß-säuerlich mit einem klassischen Zitrusaroma. Clementinen sind deutlich milder und süßer. Sie enthalten weniger Säure und sind im Vergleich zur Mandarine auch nicht so intensiv. Auch damit liegt sie bei den meisten Kindern klar vorne.

Auch bei der Schale erkennt man schnell, was Mandarine und was Clementine ist. Die Mandarine hat eine dünnere Schale, die die Frucht locker umhüllt und sich sehr leicht lösen lässt. Die Schale der Clementine ist dicker und robuster, sie liegt auch enger am Fruchtfleisch an. Dadurch ist sie etwas schwerer zu schälen, lässt sich aber in größeren Stücken abziehen. Durch ihre dickere Schale ist die Clementine auch länger haltbar als die dünnhäutige Mandarine.