Nach Erfolgslauf

Max Verstappen fürchtet Red-Bull-Rückfall

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In den letzten Rennen war bei Max Verstappen und Red Bull in der Formel 1 eine klare Steigerung zu erkennen, doch der Niederländer ahnt bereits wieder Böses.
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Sieg in Malaysia, Sprint-Sieg in Singapur und auch die Pole Position in Singapur: Max Verstappen und Red Bull haben in der aktuellen Saison die Kehrtwende geschafft und sind zurück an der Spitze der Formel 1. Doch nach dem Qualifying in Singapur drückte der 29-jährige Niederländer auf die Euphoriebremse.

Während viele Experten sicher sind, dass die enorme Leistungssteigerung nur ein Vorbote ist, zeigt sich Verstappen nicht ganz so überzeugt. Nach dem Sieg im Qualifying gibt zu, dass es beeindruckend sei, was das Team in der laufenden Saison geschafft hat. Man habe die Probleme, die es zum Auftakt mit dem neuen Reglement gegeben hat, rasch entdeckt und gelöst.

"Das ist sehr wichtig mit Blick auf das kommende Jahr", so der vierfache Weltmeister. Einen Seitenhieb gegen die Konkurrenz kann er sich ebenfalls nicht verkneifen: "Man sieht, dass einige Teams bei wesentlichen Updates immer noch unsicher sind, die bei uns funktionieren. Das ist auf jeden Fall positiv."

Mercedes ausgebremst

Eines der besagten Teams ist auch Mercedes. In Singapur fährt WM-Leader Kimi Antonelli mit der neuesten Version des Autos und kann plötzlich mit den Besten nicht mehr mithalten. Sein Teamkollege George Russell, der am Sonntag im Rennen aus der letzten Reihe starten muss, war über das ganze Wochenende schneller als der Italiener.

Doch von einem Vorboten für das kommende Jahr will Verstappen noch nichts wissen. "Hoffentlich können wir diese Erfahrungen nächstes Jahr mitnehmen", gibt der 29-Jährige zu. Doch er schlägt bereits Alarm. 2027 übersiedelt Red Bull in einen neuen und moderneren Windkanal, der auf lange Sicht zu. Verstappen: "Das wird völlig anders. Wir müssen abwarten, ob dort alles funktioniert. Es gibt aber keine Garantie."