Flauschiger Held

Mega herzig! Militär-Chihuahua erobert das Netz

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Für Mexikos Nationalgarde ist dieses Vorhaben ernst gemeint: Ein erst 13 Monate alter Chihuahua namens Comando absolviert ein Training zum Such- und Rettungshund für künftige Rettungseinsätze.
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Chihuahua-Rüde Comando ist mit einer Schulterhöhe von 20 Zentimetern und einem Gewicht von knapp sieben Kilo das kleinste Mitglied seiner Hundestaffel. Ausgerüstet ist der Hund mit Helm, Schutzbrille, taktischer Weste sowie einer Kamera auf dem Kopf. Zum Vergleich bestehen die etwa 350 Diensthunde der Guardie vorwiegend aus Deutschen Schäferhunden und Labrador Retrievern.

Vorteile durch geringe Größe

Durch seine Statur bewegt sich der Vierbeiner mühelos in Bereichen, die für größere Hunde schwer erreichbar bleiben. Ob der Chihuahua tatsächlich bei realen Katastropheneinsätzen hilft, muss sich erst zeigen. Vor rund sechs Monaten startete seine Karriere im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua. Da seine betagten Besitzer sich nicht mehr um ihn kümmern konnten, übernahmen Einsatzkräfte das Tier.

Vom Maskottchen zum Einsatzhund

In der Kaserne war der Hund zunächst Publikumsliebling bei Zeremonien sowie Schulveranstaltungen. Mittlerweile absolviert er das Training, trägt maßgeschneiderte Kleidung mitsamt passenden Stiefeln und gewöhnte sich laut örtlichen Medien schnell an die Abläufe.

Botschafter für das Militär

Neben Auftritten bei Paraden zum Unabhängigkeitstag und in sozialen Netzwerken gilt er für Leutnant Debora Hernandez als Botschafter der Nationalgarde. Weil die Garde seit 2021 unter Kontrolle der Armee steht, hilft der freundliche Hund dabei, die Distanz zur Bevölkerung zu verringern. Traditionell prägen zwar große Rassen das Bild von Diensthunden, doch Entscheidend sind Lernfähigkeit, Beweglichkeit und Zusammenarbeit.