Kalender-Streit

Meghan-Fans beschimpfen Priester als Dämonen

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Wegen scharfer Kritik an einem teuren Adventskalender von Meghan Markle sehen sich britische Priester schweren Attacken ihrer Fans im Netz ausgesetzt.
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Die Herzogin von Sussex stellte am Wochenende in einem Werbevideo ihren neuen Luxus-Adventskalender mit Schokolade vor, der umgerechnet rund 112 Pfund kostet.

Kritik

Während der Präsentation trug sie Kleidung und Schmuck im Wert von geschätzten 75.000 Pfund. Der Londoner Universitätspfarrer Daniel French übte daraufhin höfliche Kritik an dem hochpreisigen Produkt und empfahl eine christliche Alternative für knapp sechs Pfund, die Fairtrade-Schokolade enthält und Spenden für Leprakranke sammelt.

Schwere Attacken gegen Priester

Die Kritik rief umgehend Anhänger der Herzogin auf den Plan, die den Priester in den sozialen Netzwerken wüst beschimpften. Er wurde unter anderem als böse und als Schande für die Kirche bezeichnet. Als sein Kollege Vater Chris Phillips ihm im Netz zur Seite sprang, geriet auch dieser ins Visier der Angreifer. Nach 24 Stunden voller Anfeindungen und Drohungen sah sich Phillips gezwungen, sein Profil auf der Plattform X zu sperren.

Aus den Reihen der Unterstützer von Meghan Markle hagelte es teils heftige Vorwürfe:

  • Die Geistlichen wurden als schlechte Vorbilder für ihre Gemeinden bezeichnet.
  • Kommentatoren warfen ihnen vor, die Herzogin grundlos im Netz anzugreifen.
  • Nach dem Sperren der Konten wurden die Priester von einigen Nutzern als feige beschimpft.

Günstige Alternative empfohlen

Pfarrer French hatte lediglich auf eine deutlich günstigere Variante mit einem Begleitheft zur Weihnachtsgeschichte hingewiesen, bei der ein Teil des Erlöses an wohltätige Organisationen gespendet wird. Doch die Fronten zwischen den Geistlichen und den treuen Fans von Meghan Markle bleiben nach den heftigen Reaktionen im Internet verhärtet.