Für die Umsetzung ihres weihnachtlichen Projekts hat sich Meghan abermals mit einem bekannten Partner zusammengetan. Die Herzogin kooperiert für ihren Adventskalender erneut mit dem Luxus-Chocolatier Compartés aus Los Angeles. Es handelt sich hierbei bereits um die dritte gemeinsame Aktion der beiden Marken.
Der nun vorgestellte Adventskalender stellt nach Angaben des Unternehmens das bislang ambitionierteste Projekt dieser Zusammenarbeit dar. Ab dem 2. Oktober können Interessierte und Fans das limitierte Stück vorbestellen. In ihrem offiziellen Newsletter kündigte die Lifestyle-Marke "As Ever" das festliche Produkt mit einem Bild an, das Meghan lächelnd neben der aufwendig gestalteten Schachtel zeigt. Versehen war die Ankündigung mit dem bedeutungsschwangeren Satz: "Manche Dinge sind das Warten wert." Hinter den 24 Türen verbergen sich handgefertigte Pralinen, die den Konsumenten der Beschreibung nach jeden Tag im Advent versüßen sollen.
Auch interessant
Montecito-Villa als Motiv wirft Fragen auf
Besondere Aufmerksamkeit erregt die optische Aufmachung des Schokoladenkalenders. Das Design der Verpackung setzt ganz auf das persönliche Umfeld der Herzogin und zeigt eine detaillierte Illustration des kalifornischen Luxusanwesens der Sussexes in Montecito, eingebettet in eine verschneite Winterkulisse. Diese Motivwahl sorgt bei vielen Beobachtern für Erstaunen, da Harry und Meghan ihren Hauptwohnsitz mitsamt den Kindern bereits im August wieder nach Großbritannien verlegt haben.
Dass auf dem Produkt dennoch das amerikanische Domizil im Rampenlicht steht, verdeutlicht die weiterhin starke Bindung des Paares an seine Übersee-Immobilien. Trotz des Umzugs auf die britische Insel hält das Paar unverändert an dem weitläufigen Anwesen in Montecito fest und besitzt darüber hinaus auch weiterhin eine Ferienresidenz in Portugal. Für viele Branchenbeobachter stellt die Wahl der Villa als Weihnachtsmotiv eine gezielte Inszenierung der kalifornischen Luxus-Ästhetik dar, die das Image der Marke von Beginn an definieren sollte.
Heftige Kritik an Design und Produktkonzept
In den sozialen Medien formiert sich bereits vor Beginn der Auslieferung scharfer Gegenwind gegen den royalen Weihnachtscoup. Zahlreiche Nutzer äußerten sich enttäuscht über die gestalterische Qualität des Kalenders. In Online-Kommentaren wird bemängelt, dass es den Motiven an echter Wärme und weihnachtlicher Stimmung fehle. Zudem sei das Erscheinungsbild der Box erstaunlich schlicht geraten, da hochwertige Veredelungen oder fühlbare Prägungen fehlen, was die gesamte Präsentation nach Meinung mancher Betrachter "ausgesprochen mittelmäßig" wirken lasse.
Neben dem Design geraten auch die Personalisierung und der Inhalt in das Visier der Spötter. Einige Kommentatoren kritisieren, dass Meghan sich durch die Abbildung ihres eigenen Heims zu sehr in den Mittelpunkt stelle und sprechen davon, dass sie ihr größter eigener Fan sei. Andere Nutzer zweifeln an der Originalität einer reinen Pralinen-Befüllung und mutmaßen, dass Meghan dem Inhalt zumindest Teebeutel oder Lesezeichen hätte beifügen können. Zugleich schaukeln sich die Spekulationen über einen stolzen Verkaufspreis von möglicherweise rund 130 Dollar hoch, was von verärgerten Nutzern bereits im Vorfeld als überteuerter Schrott abgetan wurde.