Markle-Drama

Meghans Vater: "Mein Sohn will nur Geld!"

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Thomas Markle (82), der Vater von Herzogin Meghan, steht im Zentrum schwerer Anschuldigungen. Auf Geräten, die ihm gehören sollen, wurden laut seinem Sohn Hunderte Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs entdeckt.
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Gegenüber der britischen "Daily Mail" weist Thomas Markle jede Schuld von sich. "Ich bin schockiert, verletzt und sehr aufgebracht, dass mein Sohn solche Anschuldigungen gegen mich erhebt", erklärte er. Er habe niemals entsprechende Dateien heruntergeladen. Die Vorwürfe seien das Schlimmste, was man ihm unterstellen könne.

Auslöser der Affäre ist eine Entdeckung, die sein Sohn Thomas Markle Jr. (60) nach eigenen Angaben im Juli auf den Philippinen gemacht hat. In Umzugskartons seines Vaters habe er auf einem Handy und mehreren Computern Hunderte Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs gefunden. Die Polizei in Cebu ermittelt.

Vater verdächtigt seinen Sohn

Thomas Markle bestreitet, Zugriff auf die Geräte gehabt zu haben. Diese seien Anfang 2025 in Mexiko verpackt und auf die Philippinen verschifft worden. Er habe seinen Sohn mehrfach gebeten, sie ihm zurückzugeben – ohne Erfolg. Wer Zugang zu den Computern hatte, wisse er nicht.

Der 82-Jährige vermutet, dass sein Sohn aus finanziellen Gründen handelt. Er habe ihn jahrelang unterstützt, im Juli jedoch damit aufgehört. Zuvor soll ein Familienmitglied bemerkt haben, dass Geld von seinem Konto verschwunden sei. "Ich kann nur vermuten, dass er das tut, um Geld zu verdienen", sagte Markle.

Auch Meghans Halbschwester Samantha Markle (61) stellt sich hinter ihren Vater. Sie wirft ihrem Bruder ebenfalls vor, die Anschuldigungen erfunden zu haben, um mit der Geschichte Geld zu verdienen.

Meghan soll schon 2018 von Vorwürfen erfahren haben

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Herzogin Meghan erklärte unterdessen, bereits 2018 von beunruhigenden Anschuldigungen gegen ihren Vater erfahren zu haben. Damals sei ein Brief mit entsprechenden Vorwürfen an die Londoner Polizei geschickt und später an sie weitergeleitet worden.

Meghan hielt ihren Vater nach eigenen Angaben von ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) fern, um sie zu schützen. Thomas Markle bestreitet jedoch, dass die Anschuldigungen der Grund für den Kontaktabbruch gewesen seien. Bis zur Affäre um inszenierte Paparazzi-Fotos kurz vor Meghans Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 hätten Vater und Tochter ein gutes Verhältnis gehabt.

Polizei soll Herkunft der Dateien klären

Thomas Markle fordert nun eine Untersuchung der Computer. Dabei soll geklärt werden, wann die Dateien auf die Geräte gelangten und wer dafür verantwortlich ist. "Ich bin wütend, ich bin verletzt und ich möchte, dass die Welt weiß, dass das schreckliche Lügen sind", erklärte er.

Ob die mutmaßlichen Missbrauchsdarstellungen tatsächlich Thomas Markle zuzuordnen sind, ist bislang ungeklärt. Die Ermittlungen auf den Philippinen laufen. Für den 82-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.