First Lady

Melania fällt Trump knallhart in den Rücken

© APA/AFP/SAUL LOEB
Während Donald Trump den Konflikt mit mehreren US-Medien weiter verschärft, sorgt eine Entscheidung von First Lady Melania Trump für Verwunderung.
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Ihr Büro hat einem CNN-Reporter die Akkreditierung für eine Veranstaltung der First Lady in New York genehmigt – obwohl ihr Ehemann CNN erst wenige Tage zuvor vom Zugang zum Weißen Haus ausgeschlossen hatte.

CNN-Reporterin Betsy Klein bestätigte, dass sie über eine Akkreditierung für einen Termin Melanias am Dienstag verfügt. Die Veranstaltung findet am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen statt. Im Mittelpunkt steht Melanias Initiative "Fostering the Future Together", mit der sie sich unter anderem während ihres Aufenthalts in New York beschäftigen will.

Trump hatte am Freitag CNN, MS NOW und Politico den Zugang zum Weißen Haus entzogen. Journalisten der betroffenen Medien wurden anschließend abgewiesen, teilweise wurden ihre Presseausweise eingezogen. Die drei Medienunternehmen haben inzwischen Klage gegen die Regierung eingereicht und argumentieren, ihre Rechte aus dem ersten Verfassungszusatz würden verletzt.

Die Zulassung von CNN zu Melanias Termin steht damit im deutlichen Gegensatz zur aktuellen Linie des Weißen Hauses. Ob daraus eine grundsätzliche Änderung im Umgang mit CNN folgt, ist offen. Fest steht zunächst nur: Für die Veranstaltung der First Lady erhielt der Sender Zugang.

Weißes Haus startet "Trump TV"

Mitten im Streit mit mehreren US-Medien ist das Weiße Haus mit einem eigenen Online-Kanal auf Sendung gegangen. Am Montagabend (Ortszeit) lancierte das Weiße Haus den Stream namens "Trump TV". Der Stream soll täglich und rund um die Uhr laufen – "mit den besten Momenten aus der Vergangenheit, Ankündigungen sowie den neuesten und wichtigsten Nachrichten aus der Regierung". Eigene Produktionen oder journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen.

Gezeigt wurden Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen des US-Militärs. Unterlegt waren letztere Aufnahmen mit der Stimme eines Kommentators, der die Fähigkeiten der Streitkräfte pries. Einen Livestream von Trumps Auftritten bietet das Weiße Haus bereits seit längerem an.