Drogen-Krieg

Mexikanischer Bürgermeister während WM erschossen

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Ein unfassbares Verbrechen erschüttert den mexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Während der Heim-WM wurde der Bürgermeister Enrique Rodríguez von unbekannten Tätern kaltblütig hingerichtet.
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Das Entsetzen in der Region ist riesig. Der Bürgermeister der Kleinstadt San Miguel Amatitlán, Enrique Rodríguez, wurde Opfer eines brutalen Attentats.

Der Gouverneur des Bundesstaates, Salomón Jara verurteilte die Tat. "In Oaxaca werden wir nicht zulassen, dass Gewalt über das Gesetz oder den Willen unserer Gemeinden siegt", schrieb er auf X (ehemals Twitter).

Polizei ermittelt

Die Polizei und das Militär haben sofort eine großangelegte Fahndung in der gesamten Provinz eingeleitet. Bislang fehlt von den Mördern jedoch jede Spur. Die Hintergründe der Tat sind offiziell noch Gegenstand der Ermittlungen, doch für lokale Experten gibt es kaum Zweifel an den Drahtziehern. Weitere Angaben wollte man allerdings nicht machen.

Die Region gilt seit Jahren als einer der absolut blutigsten Hotspots im mexikanischen Drogenkrieg. Immer wieder geraten auch Lokalpolitiker ins Visier der mächtigen Kartelle, wenn sie sich den kriminellen Banden nicht beugen oder eigene Sicherheitsmaßnahmen durchsetzen wollen.