Kein Bleiberecht

Minister schiebt drei Nigerianer in die Heimat ab

© APA/dpa/Julian Stratenschulte
Eine internationale Charter-Operation brachte 41 Personen nach Westafrika. Auch Österreich beteiligte sich an der Abschiebung von Menschen ohne Bleiberecht.
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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden bei einer gemeinsamen Abschiebeaktion mehrerer europäischer Staaten insgesamt 41 Menschen außer Landes gebracht. Die Ziele des von Deutschland organisierten Charterflugs waren Lagos in Nigeria und Accra in Ghana. Neben Deutschland und Österreich beteiligten sich auch Luxemburg und Ungarn an dieser Maßnahme.

Drei Männer aus Österreich

Aus Österreich befanden sich drei Nigerianer an Bord, die über kein Bleiberecht verfügten. Einer dieser Männer war bereits wegen Suchtmitteldelikten rechtskräftig strafrechtlich verurteilt worden. Den größten Anteil der Passagiere stellte Deutschland mit 35 Personen, darunter 29 Nigerianer, fünf Ghanaer und ein Gambier. Aus Luxemburg stammten zwei der abgeschobenen Nigerianer, aus Ungarn eine Person.

Reaktion aus dem Innenministerium

Innenminister Gerhard Karner betonte im Anschluss an die Aktion den Kurs der Behörden: "Die Minuszuwanderung wird durch eine konsequente Abschiebepolitik fortgeführt. Noch nie wurden so viele illegal Aufhältige und Straftäter durch die österreichischen Behörden außer Landes gebracht, wie im ersten Halbjahr dieses Jahres. Diesen notwendigen Weg werden wir unbeirrt weitergehen".