Während sein langjähriger Vereinskollege Cristiano Ronaldo den 40-jährigen Modric tröstete und hoffte, dass dieser seine Karriere fortsetzt, war der Kroate nach dem Spiel vor allem auf das Schiedsrichtergespann wütend. Sowohl Modric als auch Dalic kritisierten die Leistung des norwegischen Referees Espen Eskas und des niederländischen Videoschiedsrichters Dennis Higler scharf.
Auch interessant
Schiedsrichter-Ärger pur
Im Zentrum des kroatischen Frusts standen zwei entscheidende Szenen: Zum einen ein per Videobeweis gegebener Foulelfmeter für Portugal, den Ronaldo in der 68. Minute verwandelte, und zum anderen ein vermeintlicher Ausgleichstreffer durch Josko Gvardiol in der 13. Minute der Nachspielzeit. Letzterer wurde aberkannt, da der Chip im Ball eine minimale Ballberührung durch Igor Matanovic und somit eine Abseitssituation registriert hatte. Modric widersprach dieser Darstellung nach Sichtung der Wiederholungen vehement. Der sichtlich aufgebrachte Superstar erklärte, dass ihn der VAR generell nerve und er in diesem Spiel klar zu Ungunsten Kroatiens eingesetzt worden sei. Er bezweifelte zudem, dass der VAR bei einer ähnlichen Elfmetersituation im portugiesischen Strafraum überhaupt eingegriffen hätte. Auch Trainer Dalic schloss sich der Kritik an und bezeichnete den Schiedsrichter schlichtweg als "sehr schlecht".