Drohungen

Mullahs setzen 10 Millionen Dollar Kopfgeld auf Trump-Sohn aus

© X/ Niyak Ghorbani
Das iranische Staatsfernsehen hat einen dreiminütigen Beitrag über Barron Trump (20), den jüngsten Sohn vom US-Präsidenten, ausgestrahlt. Darin zeigen sie seinen Alltag und Aufenthaltsorte. Zudem wird ein Kopfgeld von zehn Millionen US-Dollar auf ihn ausgesetzt.
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Laut der israelischen "Jerusalem Post" hat der regimetreue Mullah-Sender "Channel 3" einen KI-generierten Videobeitrag ausgestrahlt, in dem sie Barron Trumps Aufenthaltsorte und seine Adressen veröffentlicht haben. Das Video wurde von dem regimekritischen iranischen Journalisten Niyak Ghorbani (39), der im Exil in London lebt, auf X gepostet.

In dem Video wird unter anderem Barron Trumps Weg zu seiner Universität in Washington gezeigt. Laut dem Beitrag würden sich Secret-Service-Agenten als Studenten an Barrons Uni ausgeben, um ihn 24/7 zu beschützen. Es wird im Beitrag gesagt: "Auf dem Campus ist er niemals allein, nicht einmal für eine Sekunde."

Iran-Regime ruft FIFA-Spieler auf

Zudem werden die Namen von zwei seiner Mitstudenten genannt. Einer davon soll sogar mit Barron Trump befreundet sein. Der Sender schildert, dass der junge Mann isoliert sei und unter Dauerbeobachtung seiner Bodyguards stehe. Weiter heißt es: "Aber niemand kann vollständig in den Schatten leben."

Barron Trump (Mitte) war mit seinem Vater Donald Trump (80, rechts) beim WM-Finale 2026. Dabei konnte er mit FIFA-Präsidenten Gianni Infantino (56, links) sprechen. © FIFA via Getty Images

Im Beitrag wird ebenfalls behauptet, dass der jüngste Trump-Sohn Online-Accounts bei Xbox, Discord und FIFA haben soll. Die Stimme in dem Propaganda-Video ruft auf: "Millionen FIFA-Spieler gegen Trump warten darauf, von uns einen Preis von zehn Millionen Dollar zu erhalten."

Drohung gegen Melania Trump

Laut Medienberichten versucht US-Präsident Donald Trump (80), seinen Sohn mit massiven Sicherheitsmaßnahmen zu beschützen. In der Tat lebt Barron Trump sehr zurückgezogen. Er tritt selten in der Öffentlichkeit auf und lächelt fast kaum. Der junge Mann besitzt keine öffentlichen Social-Media-Profile. Zudem soll er noch nie eine Freundin gehabt haben.

Das iranische Regime hat nicht zum ersten Mal die Trump-Familie direkt bedroht. In einem früheren Video hatten sie die First Lady Melania Trump (56) im Visier. Sie haben behauptet, dass man "Informationen von mehreren anonymen Sicherheitsnetzwerken" besitzt. Im Video wurden ihre üblichen New Yorker Orte verraten und "ihre Liebe zur Mode" als vermeintliche Schwachstelle bezeichnet. Laut ihnen könnte die First Lady von "Freiheitskämpfern" in New Yorker Modegeschäften attackiert werden. Schon damals kündigte man am Ende des Melania-Video an: "Das ist erst der Anfang! Barron Trump, warte auf uns!"