Kommunale Erfolge
Musikschulreform in NÖ geglückt
Beim Lokalaugenschein in der Musikschule Pielachtal-Sierningtal tönt es aus jedem Zimmer: Schlagzeug, Gitarre, Flöte. Der Verband wuchs von acht auf 16 Gemeinden, die Belegschaft von 17 auf 55 Lehrkräfte. „55 Meinungen und Zugänge, das kann sehr befruchtend sein", so Leiterin Anna Thallauer.
Gemeinden warten noch auf Entlastung
Rund 40 Prozent der Kosten tragen die Gemeinden. Gemeindebundpräsident Hannes Pressl sieht die Reform als überfällig: „Wir wollen die Kostensteigerungen langfristig dämpfen."
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Umstellung sorgt noch für Hindernisse
Derzeit gibt es allerdings noch Probleme mit dem Schulverwaltungsprogramm, auf das alle Musikschulen angewiesen sind. Probleme, die, so versichert man, rasch behoben werden sollen. "Natürlich gibt es Anfangsschwierigkeiten, aber: Wir sind im täglichen Austausch und Schulungen. Wir sind in guter Zuversicht, dass das auch ein gutes Verwaltungsprogramm werden kann."
Noch sind die Musikschulen und Gemeinden hauptsächlich mit der Umstellung beschäftigt. Finanzielle Erleichterung für die Gemeinden, so geht man davon aus, soll sich durch die neue Struktur in den nächsten ein bis zwei Jahren einstellen.