USA. Am Donnerstagabend ereignete sich der Vorfall auf dem American-Airlines-Flug 618 von Dallas/Fort Worth nach Newark. Ein 67-jähriger Immobilienmakler namens Arthur L., der betrunken wirkte, schrie zunächst seinen Sitznachbarn an. Als ein Flugbegleiter ihn beruhigen wollte, beschimpfte er diesen erst rassistisch und danach homophob. Laut einem Polizisten an Bord machte er abfällige Bemerkungen und vulgäre Ausdrücke gegenüber Crew und Passagieren – oe24 berichtete.
Passagiere fesseln den Randalierer
Im weiteren Verlauf soll der Mann auch seinen Sitznachbarn geschlagen haben. Als eine Frau eingriff, stieß er sie ebenfalls weg. Daraufhin überwältigten drei Passagiere den Randalierer und fixierten ihn mit Tape und Kabelbindern an einem Sitz. Fotos zeigen, dass sogar seine Hände und sein Kopf mit Klebeband festgeklebt wurden. Wegen des Vorfalls wurde die Maschine nach Baltimore umgeleitet, wo die Polizei den 67-Jährigen festnahm.
Immobilienmakler entlassen
Laut dem Sender "KVOA" handelte es sich bei dem Mann um den "Vice President" der "Long Realty Company" in Tucson im US-Bundesstaat Arizona. Nach dem Eklat im Flieger soll er entlassen worden sein, auch sein Profil auf der Online-Platform LinkedIn ist verschwunden. American Airlines bestätigte die Umleitung wegen eines störenden Passagiers. Die Fluggesellschaft betonte, dass die Sicherheit höchste Priorität habe und keine Gewalt toleriert werde.
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FBI prüft weitere Anklage
Nach der Festnahme in Baltimore wurde der Flug nach Newark fortgesetzt. Gegen den Mann wird nun wegen Körperverletzung und Störung der öffentlichen Ordnung ermittelt. Zudem prüft das FBI, ob eine zusätzliche Anklage auf Bundesebene erhoben wird.