Nur drei Runden

Nach Klatsche: Bundesliga-Coach entlassen

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Nach nur drei Runden hat die Bundesliga bereits ihren ersten Trainerwechsel.
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Schon seit Längerem steht Ferdinand Feldhofer beim Grazer AK unter Druck, die Fans sangen schon während dem 0:8 gegen seinen Ex-Klub Rapid "Feldhofer raus".

Eine Blamage dieses Ausmaßes wird wohl jedem Trainer zum Verhängnis. Auch mit den letzten zwei Jahren beim GAK im Rücken, in denen Feldhofer den Abstieg in letzter Sekunde vermieden hat, wackelte sein Stuhl zu sehr.

Auch im Statement des Vereins zeigt sich, dass hauptsächlich das Ergebnis zur Entlassung führte: "Ferdinand Feldhofer hat mit zwei erfolgreichen Klassenerhalten sehr gute Arbeit geleistet, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Dennoch kann man nach so einem Ergebnis nicht zur Tagesordnung übergehen", so Interims-Sportdirektor Andreas Lienhart.

Interims-Nachfolger ist bekannt

"Ich glaube, das war's. Ich glaube, da stimmt einiges nicht", war noch das Fazit von Sky-Experte Hans Krankl. Seine Prophezeiung sollte wahr werden, am Montag gab der GAK offiziell bekannt, sich vom 46-Jährigen zu trennen. Co-Trainer Joachim Standfest übernimmt interimistisch die Cheftrainer-Agenden.

"Es war grottenschlecht. Dass ich das noch erleben muss. Das ist der dunkelste Moment meiner Karriere", waren die letzten Worte von Feldhofer am Mikro. "Ich war stolz darauf, an der Seitenlinie für den GAK zu stehen", ließ er am Tag darauf über den GAK ausrichten.

"Wir mussten im Sinne des Vereins eine klare Konsequenz ziehen", wurde Lienhart zitiert. "Um in dieser noch jungen Saison die notwendige Veränderung herbeizuführen, war es unerlässlich, einen neuen Impuls zu setzen", meinte GAK-Präsident Rene Ziesler.

Damit sitzt er gegen die SV Ried am Freitag (19.30 Uhr) nicht mehr auf der Seitenlinie. Ein Nachfolger ist bisher nicht bekannt.