Bis zu 35 Grad

Nach letzten Hitze-Tag kommt die Gewitter-Walze

Am Dienstag wird es noch ein letztes Mal 35 Grad werden. Danach zieht schon eine Kaltfront über Österreich und bringt kräftige Gewitter mit Sturmböen ins Land.
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Der Sommer gibt im September noch einmal richtig Gas. Am Dienstag wird es in ganz Österreich hochsommerlich heiß, ehe am Mittwoch eine Kaltfront mit Schauern, Gewittern und teils stürmischem Wind aufzieht.

Wie die "Unwetterzentrale" berichtet, soll es am Dienstag "den letzten Hochsommertag für alle" geben. Die Höchstwerte liegen demnach zwischen 29 und 34 Grad.

September-Rekord könnte gebrochen werden

Vor allem wird es in Niederösterreich, Wien und Nordburgenland besonders heiß. Laut "UWZ" könnte der Septemberrekord gebrochen werden. Der derzeitige Spitzenwert wurde in Wien-Döbling am 16. September 2015 gemessen. Damals war es 33,5 Grad heiß.

Eine ähnliche Vorhersage hat auch Clemens Grohs von Kachelmannwetter: "Am Dienstag wird es im ganzen Land nochmals hochsommerlich heiß und die Temperaturen steigen auf 28 bis 34 Grad. Vereinzelt sind im Osten bis 35 Grad dabei."

Am Dienstag startet der Tag neben einzelnen Frühnebelfeldern und dünnen Schleierwolken sehr sonnig. Ab der Mittagszeit kommen oft Quellwolken auf, in den meisten Landesteilen bleibt es jedoch trocken und der sonnige Eindruck überwiegt insgesamt. Um Osttirol sind Regenschauer, mitunter auch Gewitter, am wahrscheinlichsten. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus südlichen Richtungen. Von elf bis 18 Grad in der Früh steigen die Temperaturen maximal auf 26 bis 35 Grad, mit den höchsten Werten im Nordosten.

Kaltfront trifft ein

Am Mittwoch trifft von Westen her eine Kaltfront ein. In Vorarlberg und Tirol startet der Tag oft schon bewölkt und es beginnt immer öfter zu regnen, auch ein paar kräftige Regenschauer können eingelagert sein. Weiter östlich scheint zunächst noch die Sonne, ehe sich generell von Westen her sowie ausgehend vom Bergland Wolkenfelder und Quellwolken ausbreiten. Mit diesen steigt dann die Schauerneigung, im Osten auch Gewitterneigung, immer weiter an und am Nachmittag regnet es in der Westhälfte dann auch länger andauernd. Der Wind dreht immer öfter auf West und frischt mäßig bis lebhaft auf. Zehn bis 20 Grad hat es in der Früh, 19 bis 31 Grad tagsüber, mit den höchsten Werten erneut ganz im Osten.

Eine Störungszone liegt voraussichtlich am Donnerstag über der Osthälfte Österreichs und mit einem Mittelmeertief ist die genaue Wetterprognose noch sehr unsicher. Voraussichtlich regnet es aber im Osten und Süden noch länger und besonders im Süden auch teilweise kräftig. Im Westen und Norden stellt sich tagsüber eher ein Wechsel aus Sonne, Wolken und Regenschauern ein. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Osten zeitweise auch lebhaft aus West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen erreichen am Donnerstag nur mehr sechs bis 16 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad.

Für Freitag ist die Prognose noch sehr unsicher. Voraussichtlich bringt ein abziehendes Mittelmeertief im Süden und Osten noch dichte Wolken und etwas Regen. Nach Westen zu scheint zeitweise die Sonne und es bleibt trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. In der Früh liegen die Temperaturen bei sieben bis 15 Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei 17 bis 23 Grad.