Aufgeben kennt FIFA-Präsident Gianni Infantino nicht. Obwohl sein Versuch der Privatisierung der WM, um weitere Milliarden zu lukrieren, am Widerstand der Kontinental-Verbände klar gescheitert ist, präsentiert man schon die nächste Wahnsinns-Idee, die man nun durchboxen will.
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Denn während sich der Rauch rund um den Verkaufs-Wirbel noch nicht einmal gelegt hat, hat der Fußball-Weltverband eine Ausschreibung für Marktforschungsinstitute gestartet, um die wirtschaftlichen Auswirkungen einer WM-Aufstockung für 64 Teilnehmer in einem stark beschleunigten Zeitrahmen zu bewerten.
64 Teams bei WM 2030
Der britischen Zeitung "The Guardian" liegt das Forschungspapier vor, in dem der Prozess genau skizziert ist. Bereits bei der Endrunde 2030, die mit den Gastgeberländern Marokko, Portugal und Spanien und weiteren Spielen in Argentinien, Uruguay und Paraguay anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums erstmals auf drei Kontinenten stattfindet, soll das Teilnehmerfeld erweitert werden.
Die Auswahl, welches Unternehmen die Analyse durchführen darf, wird bis 14. August bestimmt und hat etwa ein Monat, bis 11. September, Zeit, die Resultate vorzulegen. Hintergrund dürfte sein, dass der umstrittene Präsident Gianni Infantino noch heuer seine XXL-Pläne durchbringen will, um sich so wieder Stimmen bei der Präsidenten-Wahl im März gewinnen zu können, die er in den letzten Tagen verloren hatte.