Wien selbst fahren

Nächster Halt Wien! Öffis erobern jetzt Videospiel

© CTS26 Vienna
Mehr als 1.000 nachgebildete Gebäude, originalgetreue Straßenbahnen und echte Buslinien. Eine neue Videospiel-Erweiterung macht Wien zum Schauplatz eines Verkehrssimulators.
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Mit der Bim vom Schottentor nach Grinzing fahren, den 35A durch Döbling steuern oder als Nachtbusfahrer unterwegs sein. All das ist jetzt auch am PC und auf Konsolen möglich. Mit der neuen "Vienna Expansion" hält Wien Einzug in den "City Transport Simulator 2026". Die bislang größte Erweiterung des Spiels ist ab sofort für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erhältlich. Erstmals dient dabei eine echte Stadt als Vorlage für die Spielwelt.

Mit der Bim durch Döbling

Gleich drei bekannte Linien können Spieler übernehmen. Mit der Straßenbahnlinie 37 geht es vom Schottentor zur Hohen Warte, die Linie 38 führt vom Schottentor nach Grinzing. Wer lieber hinter dem Steuer eines Busses sitzt, kann auf der Linie 35A zwischen Spittelau und Salmannsdorf unterwegs sein.

Virtuelle Straßenbahnlinie 37: Schottentor – Hohe Warte. © CTS26 Vienna

Dabei haben sich die Entwickler einiges einfallen lassen, um Wien möglichst realistisch nachzubilden. Mehr als 1.000 Gebäude wurden ihren echten Vorbildern nachempfunden. Auch Straßenverläufe und bekannte Schauplätze sollen für Wiedererkennungswert sorgen. Computergesteuerter Verkehr, Fahrgäste und Fußgänger bringen zusätzlich Leben in die virtuelle Stadt.

Natürlich dürfen auch die passenden Fahrzeuge nicht fehlen. Mit dem ULF A und ULF B stehen zwei bekannte Niederflurstraßenbahnen der Wiener Linien zur Verfügung. Auf der Buslinie 35A kommen C2-Busse zum Einsatz, wahlweise als Solo- oder Gelenkbus. Selbst die Fahrerstände, Bedienelemente und typischen Fahrzeuggeräusche wurden möglichst originalgetreu umgesetzt.

Auch Nachtbus und Remise sind dabei

Der Nachtbetrieb des N35 wird mit einem Solobus umgesetzt. © VTS26 - Vienna

Feierabend ist im virtuellen Wien allerdings noch lange nicht, wenn die Sonne untergeht. Mit der Nachtlinie N35 können Spieler zwischen der Nußdorfer Straße und Salmannsdorf unterwegs sein. Weniger Verkehr, weniger Fahrgäste und längere Intervalle sollen dabei für ein anderes Fahrerlebnis sorgen als untertags. Auch abseits der regulären Strecken gibt es etwas zu entdecken. Die Remise Gürtel wurde im Maßstab 1:1 nachgebaut. Das Straßenbahndepot ist mit seinen Gebäuden, Gleisanlagen und Abstellbereichen Teil der neuen Spielwelt.

Wien-Erweiterung kostet 49,99 Euro

Wer bereits den "City Transport Simulator 2026" besitzt, kann die neue Wien-Erweiterung für 49,99 Euro kaufen. Für Neueinsteiger gibt es die "Vienna Edition" um 69,99 Euro, die sowohl das Hauptspiel als auch die Erweiterung enthält. Besitzer des Season Pass müssen hingegen nichts zusätzlich bezahlen. Für sie ist die "Vienna Expansion" bereits enthalten.