Dies sei Resultat einer gemeinsamen Sitzung am Donnerstag, berichtete Klaveness dem britischen "Guardian". "Wir haben beschlossen, dass wir Infantino nicht mehr vertrauen."
Der Schweizer steht nach dem geplatzten Investorendeal so sehr in der Kritik wie noch nie in seinen gut zehn Jahren als Präsident.
Ex-Präsident Blatter fordert Klaveness
"Wir waren ständig besorgt, und jedes Jahr, in jeder Phase des Jahres, gab es einen weiteren besorgniserregenden Schritt. Das Vertrauen ist nun endgültig weg, für Infantino gibt es kein Zurück mehr", sagte Klaveness, die von Ex-Präsident Sepp Blatter bereits als mögliche Nachfolgerin Infantinos gehandelt wurde, weiter.
Infantino hatte versucht, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen. Nach wenigen Tagen musste der FIFA-Boss die Pläne unter großem Druck, vor allem von der Europäischen Fußball-Union UEFA, zurückrufen. "Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem außergewöhnliche Maßnahmen erforderlich sind, um einen dauerhaften Wandel herbeizuführen", sagte Klaveness.
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Aktuell steht Europa geschlossen gegen Infantino und droht, FIFA-Wettbewerbe zu boykottieren. Die Nationalverbände England, Schweden, Wales und Serbien haben ihre Unterstützungsschreiben bereits zurückgezogen. Die Norweger hatten ein solches Schreiben nicht verfasst.