Tourismus
Nächtigungs-Minus: NÖ ist Schlusslicht
Ganz anders sieht es bei Urlaub am Bauernhof aus: Hier gibt es ein Plus von 9,1 Prozent. NÖ-Werbung-Chef Michael Duscher ortet drei Gründe: Umbauten und geringere Nachfrage bei Kurheimen, schwächelnde Konjunktur rund um Wien sowie kleinere Betriebe, die mangels Nachfolge zusperren.
Kur-Krise trifft NÖ-Tourismus hart
Niederösterreich solle stärker als Gesundheitsland positioniert und verstärkt als Kongress- und Seminarstandort beworben werden, so Duscher. Verluste wolle man durch mehr Urlaubs- und Freizeittourismus wettmachen.
Bauernhof-Boom rettet nicht alles
Ganz anders sieht es bei Urlaub am Bauernhof aus: Neben Urlaub am Bauernhof lege auch die Vermietung von Privatzimmern und Ferienwohnungen deutlich zu. Beide Bereiche würden gemeinsam betrachtet ein Plus von 9,1 Prozent in den ersten fünf Monaten des Jahres ausmachen – ein Kontrast zu den Rückgängen bei Hotellerie und Kurbetrieben.
Fazit: Der Bauernhof-Boom kann die Verluste im Kur- und Wirtschaftstourismus bislang nicht ausgleichen – die NÖ Werbung setzt nun auf Gesundheit und Kongresse als Gegenmittel.