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Neue Betrugsmasche: Angriff auf WhatsApp-Nutzer

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Kriminelle versuchen derzeit mit gefälschten E-Mails, Daten von Messenger-Nutzern abzugreifen. Wer nicht innerhalb von 24 Stunden reagiert, dem wird mit der Deaktivierung des Kontos gedroht.
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Die Verbraucherzentrale informiert aktuell über eine neue Betrugsmasche. Empfänger erhalten E-Mails mit einer angeblichen Aufforderung zur Überprüfung ihrer WhatsApp-Nutzerdaten. Darin wird gefordert, innerhalb von 24 Stunden die Aktivität des eigenen Kontos über einen Link zu bestätigen. Andernfalls drohen die Täter damit, dass der Account deaktiviert und sämtliche Nachrichten gelöscht werden.

Typische Merkmale der Betrugsmail

Die gefälschten Nachrichten stammen von unseriösen Absenderadressen und enthalten häufig eine unpersönliche Anrede. Zudem führt ein Button oder Link zu der angeblichen Bestätigung. Auch die Formatierung wirkt oft unprofessionell, da Wörter ohne korrekte Trennung in der nächsten Zeile fortgesetzt werden. Die Schreiben wurden unter verschiedenen Betreffzeilen versendet, wie etwa "Whats App Konto Information", "Whats App Konto Prüfung" oder "Whats App:Service Hinweis". Empfänger sollten den Link keinesfalls öffnen und keine Daten eingeben. Die Verbraucherzentrale rät, die E-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Kontoinformationen sollten ausschließlich über die offizielle App geprüft werden.

So gehen Phishing-Betrüger vor

Das Vorgehen beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf klassische Mails. Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) betont, geben sich Kriminelle häufig als bekannte Unternehmen oder Dienstleister aus, um Vertrauen aufzubauen. Neben E-Mails nutzen sie SMS (Smishing), QR-Codes (Quishing) sowie Telefonanrufe (Vishing). Gefälschte Webseiten und Nachrichten ahmen dabei Logos, Farben sowie Schriftarten bekannter Anbieter oft täuschend echt nach.

Richtiges Verhalten im Verdachtsfall

Das BSI empfiehlt dringend, sich nicht durch Zeitdruck oder Drohungen zu unüberlegten Handlungen verleiten zu lassen. Links in verdächtigen Mitteilungen sollten niemals angeklickt werden. Stattdessen können Nutzer verdächtige Hinweise direkt über die offizielle Website oder App des jeweiligen Anbieters überprüfen.