Mädchen zugeführt
Neue Schock-Details: Kind wurde Gunkl "verkauft"
Wie berichtet, wird dem bekannten Künstler laut Staatsanwaltschaft "die Vornahme einer geschlechtlichen Handlung an einer unmündigen Person sowie das Verschaffen und Besitzen von zumindest 960 Bilddateien und 19 Videodateien sexualbezogenen Kindesmissbrauchsmaterials mündiger und unmündiger Minderjähriger zur Last gelegt".
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Mädchen "zugeführt"
Paal soll fast 190.000 Euro Schweigegeld bezahlt haben, gab die Anklagebehörde bekannt. Die Anklage wurde demnach am Mittwoch beim Wiener Landesgericht für Strafsachen eingebracht.
Paals Anwalt Florian Höllwarth berichtete in einer Aussendung und im Gespräch mit der APA, dass es sich bei den Frauen um Sexarbeiterinnen gehandelt haben soll, die der Künstler vor zehn Jahren über eine Anzeige kennengelernt habe. Die beiden hatten mit Paal etwa ein Jahr Kontakt, nachdem die Zahlungen immer weiter erhöht wurden, brach er 2017 diesen ab. 2024 wurde der Kabarettist von der 42-Jährigen mit dem Vorschlag kontaktiert, sich wieder zu dritt zu treffen. Im Zuge dessen kam Paal auch mit dem Kind der Frau in Kontakt. Dabei wurde ihm seinen Ausführungen zufolge das Mädchen auch zugeführt.
Paal gesteht in Video
Paal sprach in dem Statement von Reue. "Ich habe ein Kind dorthin geküsst, wo Erwachsene Kinder nicht küssen dürfen." Es tue ihm "unendlich leid", erklärte er.
Kindesmissbrauch: Österreichischer Kabarettist angeklagt
Video nicht verfuegbar im AMP-Modus
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Der 64-Jährige räumte zudem auch den Besitz von bildlichen Missbrauchsdarstellungen auf einem PC ein. "Das war eine Phase in meinem Leben. Da hatte ich die Lust auf solche Videos." Die Videos seien auf einem Rechner bei ihm zu Hause gewesen. "Den hab' ich dann irgendwann vergessen", so Gunkl.
Er habe "wirklich nicht mehr gewusst", dass das Material noch bei ihm vorhanden sei. Die Exekutive habe schließlich die inkriminierten Dateien bei ihm sichergestellt. "So jemand möchte man nicht sein, der so etwas hat oder hatte", erklärte er sich. Er wolle sich seiner Verantwortung stellen: "Ich bin bereit, jede Strafe, die kommt, unwidersprochen hinzunehmen."
Paal fasste am Abend auch einen Appell an die Öffentlichkeit. Er wolle "alle, die derartige Neigungen in sich verspüren, davor warnen, das mit sich ausmachen zu wollen", sagte er. "Das geht nicht alleine", fuhr er fort. "Schützen Sie Kinder. Wenn Sie so etwas in sich spüren: Suchen Sie sich Hilfe." Weitere Angaben zu seinem Fall machte er am Mittwochabend nicht mehr.