Katastrophe für Merz

Neues Umfrage-Beben in Deutschland

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So schwach war die Union noch nie.
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Die AfD erreicht laut einer neuen INSA-Umfrage für die BILD erstmals 30 Prozent und liegt damit zwölf Prozentpunkte vor CDU und CSU, die auf 18 Prozent zurückfallen. Für die Union ist das laut INSA der niedrigste Wert, der im "Sonntagstrend" bislang gemessen wurde.

Hinter den beiden Parteien liegen SPD und Grüne mit jeweils 14 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt, während die SPD ihren bisherigen Wert hält. Die Linke kommt unverändert auf zehn Prozent. Das BSW verbessert sich um einen Punkt auf vier Prozent und liegt damit gleichauf mit der FDP. Beide Parteien würden nach diesen Zahlen an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Auf die sonstigen Parteien entfallen sechs Prozent.

Die AfD liegt in allen Umfragen klar vorne © EPA

Union und SPD kommen nur auf 32 Prozent

Auch bei möglichen Bündnissen zeigt die Erhebung deutliche Unterschiede. CDU/CSU und SPD kommen zusammen auf 32 Prozent. Ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken würde 38 Prozent erreichen. Eine rechnerische Mehrheit wäre wegen der Stimmen für Parteien unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde bereits bei einem geringeren Stimmenanteil möglich. CDU/CSU, SPD und Grüne kämen gemeinsam auf 46 Prozent.

Auch Zufriedenheit mit Merz und Regierung sinkt

Parallel dazu zeigen die INSA-Zahlen eine geringe Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz und der Bundesregierung. 15 Prozent der Befragten äußern sich zufrieden mit der Arbeit des Kanzlers, während 79 Prozent unzufrieden sind. Bei der Bundesregierung liegen die Werte bei 14 beziehungsweise 79 Prozent. Beide Werte zur Zufriedenheit mit der Regierung stellen laut INSA den niedrigsten bislang gemessenen Stand dar.