Nicht der Ofen!
Zeitumstellung: Dieses Gerät vergessen alle umzustellen und es kostet dich Geld
Während sich viele Geräte automatisch umstellen, müssen wir bei der Mikrowelle, der Wanduhr im Flur oder dem Backofen am Sonntagmorgen meist selbst Hand anlegen. Doch Vorsicht: Ein versteckter Energiefresser wird beim Uhren-Check leicht übersehen – und schlummert oft im Keller oder unauffällig an der Wand. Wer ihn beim Zeitumstellungs-Rundgang vergisst, riskiert unnötig hohe Kosten in den kommenden Monaten.
Die versteckte Kostenfalle
Die meisten Heizungsanlagen – besonders wenn sie schon etwas älter sind, sind leider nicht "smart" genug, um den Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit automatisch zu erkennen.
Das betrifft vor allem ein enorm wichtiges Spar-Tool: Die sogenannte Nachtabsenkung. Diese Funktion sorgt normalerweise dafür, dass die Temperatur abends automatisch gedrosselt wird, um Energie zu sparen, und morgens rechtzeitig wieder hochfährt, damit du nicht im Kalten frühstücken musst. Bleibt die Anlage jedoch auf Sommerzeit stehen, hat das ab Sonntag zwei fatale Folgen für dich:
Du verbrennst morgens sinnlos Geld: Da die Heizung davon ausgeht, dass es bereits eine Stunde später ist, springt sie morgens eine Stunde zu früh an. Während du also dank der Zeitumstellung noch tief und fest schläfst, powert der Kessel bereits auf Hochtouren. Kostbare Energie verpufft, ohne dass du etwas davon hast.
Du frierst am Abend: Wenn du es dir um 21 oder 22 Uhr gemütlich auf der Couch machen möchtest, schaltet die Heizung plötzlich in den kalten Nachtmodus, ebenfalls eine volle Stunde zu früh. Dein Wohnzimmer kühlt vorzeitig aus und es wird ungemütlich.
Dieser kleine Fehler summiert sich
Wer vergisst, die Zeitschaltuhr der Heizung umzustellen, könnte das spätestens bei der nächsten Nebenkostenabrechnung teuer zu spüren bekommen. Durch eine falsch eingestellte Uhr und die damit verschobenen Heizzeiten kann man laut Verbraucherzentralen bis zu 15 Prozent Energie verschwenden.
So löst du das Problem in nur 2 Minuten
Für Hausbesitzer: Mach am Sonntag nach dem Aufstehen einen kurzen Abstecher in den Heizungskeller. Prüfe das kleine Display oder das mechanische Stellrad deiner Anlage (meist direkt am Kessel) und drehe die Uhr einfach um eine Stunde zurück.
Für Mieter: Du hast keinen Zugang zur zentralen Heizanlage? Kein Problem! Überprüfe stattdessen deine programmierbaren Thermostate direkt an den Heizkörpern. Auch diese haben kleine, batteriebetriebene Uhren, die jetzt unbedingt von Sommer- auf Winterzeit angepasst werden müssen.
Für "Smart-Home"-Besitzer: Wer ein modernes, mit dem WLAN verbundenes Heizungssystem nutzt, hat meist Glück. Diese stellen sich oft (aber nicht immer!) von allein um. Ein kurzer Kontrollblick in die App dauert nur Sekunden und gibt dir Sicherheit.