Gruselfest

Nicht wegwerfen! Was du nach Halloween mit deinem geschnitzten Kürbis machen kannst

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Halloween steht vor der Tür und bald zieren wieder geschnitzte Kürbisgesichter Hauseingänge und Fensterbänke. Doch was passiert mit ihnen, wenn das Gruselfest vorbei ist?
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Halloween steht vor der Tür, geschnitzte Kürbisse werden bald wieder zu den Stars der Herbstdeko. Doch während wir uns auf gruselige Kostüme und schaurige Deko freuen, stellt sich schon jetzt eine Frage: Wohin mit den Kürbissen, wenn Halloween vorbei ist? Einfach in den Müll werfen muss nicht sein. Je nachdem, ob dein Kürbis unbehandelt, bemalt oder mit Kerzenwachs in Kontakt gekommen ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihn sinnvoll weiterzuverwenden oder richtig zu entsorgen.

1. Aus alt wird Erde: Ab auf den Kompost

Wenn du einen eigenen Komposthaufen hast, kann ein unbehandelter Kürbis dort ein zweites Leben bekommen. Entferne zunächst Kerzenreste und andere Dekoration und zerkleinere den Kürbis in kleinere Stücke. Zusammen mit trockenem Laub und anderen Gartenabfällen kann er so verrotten und langfristig zu wertvollem Kompost werden.

Dieser verbessert die Bodenstruktur und liefert Nährstoffe für Pflanzen. Achte allerdings darauf, dass dein Kürbis nicht mit Lack, Glitzer oder anderen problematischen Materialien behandelt wurde. Bei stark verschimmelten Exemplaren solltest du außerdem prüfen, ob sie für deinen Kompost geeignet sind.

2. Keine eigene Komposttonne? Die Biotonne hilft

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Wer keinen Garten hat, muss sich keine komplizierte Alternative überlegen. Unbehandelte Kürbisse können in vielen Gemeinden über die Biotonne entsorgt werden. In Wien werden geeignete Bioabfälle gesammelt und weiterverarbeitet, etwa zu Kompost oder Biogas.

Bevor dein Kürbis in der Tonne landet, solltest du sämtliche Fremdkörper entfernen. Dazu gehören Teelichter, Plastikdekoration und Kerzenreste. Hast du den Kürbis mit Lack oder anderen Materialien gestaltet, informiere dich bei deiner Gemeinde über die richtige Entsorgung.

3. Darf der Kürbis auf den Speiseplan von Tieren?

Ein Kürbis sieht nach einem natürlichen Snack für Tiere aus, trotzdem solltest du ihn nicht einfach im Wald ablegen oder auf einer Wiese zurücklassen. Das Füttern von Wildtieren kann problematisch sein und sollte nicht eigenmächtig erfolgen.

Bei Nutztieren kommt es auf die Tierart, den Zustand des Kürbisses und mögliche Verunreinigungen an. Wenn du deinen Kürbis beispielsweise einem Bauernhof oder Tierpark anbieten möchtest, frage deshalb vorher nach. Nur frische, unbehandelte Kürbisse kommen dafür überhaupt infrage. Schimmlige oder faulige Exemplare sind tabu.

4. Kürbisreste als Dünger?

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Kürbisse enthalten organische Substanz und Nährstoffe, die beim Verrotten wieder in den natürlichen Kreislauf gelangen. Das macht sie aber nicht automatisch zu einem fertigen Dünger für deine Zimmerpflanzen.

Am sinnvollsten ist es, unbehandelte Reste zu kompostieren. Den fertigen Kompost kannst du später zum Verbessern der Gartenerde verwenden. Von selbst angesetztem Kürbiswasser oder getrocknetem Kürbispulver solltest du dir hingegen keine gezielte Düngewirkung erwarten – die Nährstoffzusammensetzung ist nicht verlässlich kontrolliert.

Und bitte keine großen Kürbisstücke direkt in den Blumentopf legen: Dort können sie schimmeln, faulen und kleine Fliegen anziehen.