Ukraine-Krieg

Nobelpreisträgerin: "Trump unterstützt den Krieg Putins"

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Oleksandra Matwijtschuk: "Russland jagt mit Drohnen kleine Kinder" ++ "Müssen uns weiter wehren"
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Die Ukraine ist nach dem offenen Wechsel von US-Präsident Donald Trump auf die Seite Russlands in immer größeren Schwierigkeiten. In der ZIB2 war am Donnerstagabend Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matwijtschuk bei Marie-Claire Zimmermann zu Gast. Sie ist auf Einladung der Fachhochschule MCI in Innsbruck.

Die Ukrainerin zeichnete ein düsteres Bild ihres Landes: Russische Drohnen würden jetzt mehr Menschen töten. "In den letzten Monaten ist es immer schlimmer geworden. Wenn wir am Abend ins Bett gehen, wissen wir nicht, ob wir aufwachen. Trump unterstützt jetzt diesen Krieg, weil er Putins Kriegskasse auffüllt. Wir haben Russland, China und Nordkorea gegen uns, jetzt also auch die USA."

Drohnen machen Jagd auf Kinder

Matwijtschuk schildert auch, dass Russland mit Drohnen Menschen jagt, "auch kleine Kinder. Der Operator hat einfach entschieden, einen kleinen Buben zu töten."

Die Nobelpreisträgerin will weiter Widerstand leisten. "Was sollen wir denn tun? Putin lässt die Ukraine, ihre Sprache und ihre Kultur ausradieren, wir haben doch gar keine andere Wahl, als uns zu wehren."

Ob Wahlen in der Ukraine derzeit möglich seien: "Das ist nicht möglich in diesem Krieg. Die Ukraine ist aber eine Demokratie."