Nun wurde das Vorhaben jedoch abgesagt. Laut Bürgermeister Elmar Schöberl (ÖVP), gegenüber Standard, kam es ohnehin nie zu einem konkreten Projekt, da sich der Projektwerber, die Datacenter Zistersdorf GmbH, seit Monaten nicht mehr gemeldet habe.
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Hinter dieser Gesellschaft standen ein deutscher Windkraftbetreiber sowie ein Salzburger Immobilien-Investor, der bereits im Sommer mit einer anderen Firma Insolvenz anmelden musste.
Trauer und Freude zugleich
Die Gemeinde hätte das Areal gerne entwickelt, um neue Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. "Momentan gibt es keine Interessenten für die Fläche", bestätigt der Ortschef. Die Grünen hingegen begrüßen das Aus für das Mega-Projekt ausdrücklich und verweisen auf den Bodenschutz. Deren Landtagsabgeordneter Georg Ecker betont den landwirtschaftlichen Wert des betroffenen Gebiets: "Von den 13 Hektar ist ein nicht unwesentlicher Teil 'hochwertiges Ackerland'. Neben digitaler Infrastruktur müssen wir auch auf die Ernährungsinfrastruktur schauen." Unabhängig von der Absage in Zistersdorf bleibt das Thema in der Region aktuell, denn in Niederösterreich gibt es derzeit 29 weitere Großprojekte für Rechenzentren mit einer geplanten Anschlussleistung von 2.200 Megawatt.