Geniale DIY-Tricks

Ohne Gießen: So überleben Ihre Pflanzen den Urlaub

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Der Flug ist gebucht und die Vorfreude auf den Urlaub steigt. Doch was wird aus den geliebten Pflanzen zu Hause? Nicht jeder kann auf helfende Hände von Nachbarn, Freunden oder Familie zählen. Doch keine Sorge: Mit ein paar cleveren Tricks kommen Ihre grünen Mitbewohner auch ohne tägliches Gießen über die Runden.
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Der ersehnte Sommerurlaub steht vor der Tür, doch die Vorfreude wird oft von einer Frage gedämpft: Wer kümmert sich in der Zwischenzeit um die grünen Mitbewohner auf Balkon und Fensterbank? Die gute Nachricht: Sie müssen weder teure High-Tech-Anlagen kaufen noch die Nachbarn täglich zum Gießen verdonnern. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit einfachsten Hausmitteln vollautomatische Bewässerungssysteme zaubern und ganz entspannt in die Ferien starten können.

Die Pflanzen vorbereiten

Bevor Sie Ihre DIY-Bewässerungssysteme aufbauen, sollten Sie Ihre Pflanzen auf die Abwesenheit vorbereiten. Je weniger Energie die Pflanze verbraucht, desto weniger Wasser benötigt sie:

Ab in den Schatten

Stellen Sie Ihre Pflanzen aus der direkten Sonne. Ein kühlerer, schattiger Platz (am besten mit Nordausrichtung) reduziert die Verdunstung enorm.

Rückschnitt

Schneiden Sie verwelkte Blüten, braune Blätter und lange Triebe ab. Das spart der Pflanze viel Kraft.

Wasserbad

Bevor Sie die Tür hinter sich abschließen, gönnen Sie Ihren Pflanzen ein ausgiebiges Wasserbad. Tauchen Sie den gesamten Topf (ohne Übertopf) so lange unter Wasser, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen. Danach gut abtropfen lassen, so ist der Wurzelballen maximal vollgesogen.

Trick 1: Der Flaschen-Hack

Dieser Trick eignet sich hervorragend für größere Töpfe und Balkonpflanzen.

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So geht’s: Nehmen Sie eine leere Plastikflasche und stechen Sie ein paar winzige Löcher in den Deckel. Füllen Sie die Flasche mit Wasser, schrauben Sie sie zu und stecken Sie sie kopfüber tief in die Blumenerde. Die Erde holt sich nun tröpfchenweise genau die Menge an Wasser, die sie braucht, ohne dass Staunässe entsteht.

Trick 2: Die Schnur-Methode

Sie sind länger weg und haben viele Pflanzen? Dann bauen Sie sich ein eigenes Bewässerungs-System.

So geht’s: Stellen Sie einen großen Eimer oder Topf mit Wasser leicht erhöht auf (z. B. auf einen Stuhl oder ein Buch). Um den Eimer herum positionieren Sie Ihre Pflanzen. Nun nehmen Sie dicke Baumwollschnüre, dicke Wollfäden oder saubere Schnürsenkel. Hängen Sie das eine Ende tief in das Wassergefäß und vergraben Sie das andere Ende ein paar Zentimeter tief in der Blumenerde. Über die Kapillarkraft saugt sich der Faden mit Wasser voll und transportiert die Feuchtigkeit kontinuierlich direkt an die Wurzeln.

Trick 3: Das Badewannen-Biotop

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Für alle, die viele kleinere Zimmerpflanzen haben und es unkompliziert mögen, ist die Badewanne (oder eine große Spüle) der Retter in der Not.

So geht’s: Legen Sie ein altes, dickes Handtuch in die Badewanne und lassen Sie ein paar Zentimeter hoch Wasser einlaufen. Stellen Sie nun alle Ihre Pflanzen ohne Übertopf (wichtig: die Töpfe müssen unten Löcher haben!) auf das feuchte Handtuch. Die Pflanzen ziehen sich nun selbstständig das Wasser von unten herauf, während die hohe Luftfeuchtigkeit im Badezimmer sie zusätzlich vor dem Austrocknen schützt.

Trick 4: Tonkegel für den Balkon

Wenn Sie ein paar Euro investieren möchten, sind sogenannte Tonkegel (auch Wasserspender oder Ollas genannt) eine gute Wahl. Ton ist porös und lässt Feuchtigkeit nur ganz langsam hindurch. Man steckt die Kegel in die Erde und befestigt oben einen Wasserspeicher (oft eine umgedrehte Glasflasche oder ein dazugehöriger Schlauch). Perfekt für durstige Tomaten oder Kübelpflanzen auf dem Balkon.

Ein Urlaub ohne Pflanzensitter ist also kein Grund zur Panik. Wer mit ein wenig Vorbereitung arbeitet und auf kreative Ideen setzt, wird nach der Rückkehr von einer saftig-grünen Oase begrüßt.