Als vergangenen Mai die Sparpläne des ORF öffentlich wurden, war der Aufschrei im Land groß. Trotz der hohen Haushaltsabgabe wurden einige beliebte Formate gestrichen. Bereits fix ist das Aus der beliebten Quizsendungen "Q1" mit Oliver Polzer und "Smart 10" mit Carolina Athanasiadis.
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Vor allem hinter der Zukunft der "Millionenshow" mit Kult-Moderator Armin Assinger steht weiterhin ein großes Fragezeichen. Im Interview mit der "Kleinen Zeitung" lässt der 62-jährige Kärntner seine Fans allerdings aufatmen: "2027 läuft es auf jeden Fall noch weiter, weil wir heuer vier Aufzeichnungen ins nächste Jahr gezogen haben."
Damit steht auch fest, dass Assinger sein Quizmaster-Jubiläum feiern wird. Denn nächstes Jahr ist es unglaubliche 25 Jahre lang her, dass er das Format von Barbara Stöckl übernommen hatte.
Erfolgsgeschichte "Millionenshow"
Die beliebte Quiz-Show läuft seit 2000 und hatte schon über 1.000 Sendungen. Im ersten Jahr führte Rainhard Fendrich als Moderator durch die Show. Damals lief sie noch unter dem Namen "Alles ist möglich - die 10-Millionen-Show", wobei der Hauptgewinn 10 Millionen Schilling (etwa 730.000 Euro) betrug.
Doch Assinger ist sich der unsicheren Zukunft des Prime-Time-Hits am Montag ebenfalls im Klaren. Angesprochen auf die Möglichkeiten, dass die Sendung über 2027 bestehen bleibt, meint er nur: "Schauen wir einmal, was passiert. Man kann ja nicht mehr tun als abwarten und Kaffee trinken in diesem Fall."
Allerdings kann er sich einen kleinen Seitenhieb gegen den ORF im Sommertalk mit der "Kleinen" nicht verkneifen: "Es wäre jedenfalls schade – dann hätte der ORF gar kein eigenes Quiz mehr. Das Format ist am Montagabend etabliert, was bringt man da als Ersatzprogramm, noch mehr Landkrimis?" Dabei hebt er auch hervor, dass neue Produktionen sogar teurer wären als die Fortsetzung des bestehenden Erfolgskonzeptes.