Trassenempfehlung

Ostumfahrung: WKOÖ erhöht Druck auf die Stadt Linz

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Nachdem der Umweltbericht zur Linzer Ostumfahrung mit einer klaren Trassenempfehlung vorliegt fordert die WKOÖ: "Bund, Land und vor allem die Stadt Linz müssen jetzt an einem Strang ziehen."
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Durch die Fertigstellung der tschechischen Autobahn D3 bis zur Staatsgrenze sowie den österreichischen Lückenschluss der S10 entsteht in den nächsten Jahren eine durchgängige Nord-Süd-Verbindung zwischen Prag und dem Adriaraum, die Prognosen zufolge einen massiven Verkehrsanstieg mit sich bringen wird. Ohne zusätzliche Entlastungsmaßnahmen droht die Linzer Stadtautobahn A7, die bereits heute stark aus- und regelmäßig überlastet ist, zur Hauptschlagader dieses Korridors zu werden. "Eine verkehrliche Entlastung des Zentralraums durch eine Ostumfahrung ist daher unerlässlich", weist Wolfgang Schneckenreither, Obmann der Sparte Transport und Verkehr, einmal mehr auf dieses kritische Nadelöhr hin.

Anfang Oktober hat das Land OÖ nun den Umweltbericht zur sogenannten Strategischen Prüfung Verkehr an das Verkehrsministerium übermittelt. Das Ergebnis fiel dabei eindeutig für die Realisierung der "stadtnahen Variante" zwischen der Mühlkreisautobahn A7 und der Westautobahn A1 aus und attestiert dieser Variante das ausgewogenste Verhältnis zwischen Verkehrsleistung, wirtschaftlichem Nutzen und Umweltverträglichkeit.

Die bisher kritische Beurteilung dieser empfohlenen Trassenvariante durch die Stadt Linz sollte laut WKOÖ angesichts des klaren Expertenberichts nun jedenfalls überdacht werden.