Dementi
Palast-Beben: Fergie stoppt Skandal-Memoiren
Für enormes internationales Aufsehen sorgte zuvor eine Veröffentlichung der britischen Tageszeitung "The Sun". Darin wurde behauptet, dass Sarah Ferguson, die Herzogin von York, kurz vor dem Abschluss eines lukrativen Vertrages im Wert von mehreren Millionen gestanden haben soll. Das vermeintliche Werk sollte intime Einblicke in die internen Vorgänge der britischen Royals gewähren und für neuerliche Erschütterungen im Umfeld der Krone sorgen.
Der Zeitungsbericht ging sogar so weit zu behaupten, dass interessierten Verlagen bereits detaillierte Kapitelentwürfe samt präziser Notizen vorgelegen hätten. Demnach seien ganz konkrete Ausarbeitungen zu pikanten Schlüsselthemen der königlichen Familie vorbereitet worden. Im Zentrum dieser Spekulationen standen Schilderungen über die turbulente Ehe mit ihrem Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor sowie brisante Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Auch Schilderungen über den amtierenden Monarchen König Charles III. sollten laut den Berichten ein zentraler Bestandteil des Werkes sein.
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Dementi folgt auf dem Fuß: Sprecherin spricht von reiner Fiktion
Angesichts der weltweiten Berichterstattung zog das persönliche Umfeld der Herzogin nun umgehend die Reißleine. Eine offizielle Sprecherin von Sarah Ferguson trat den kursierenden Behauptungen gegenüber dem britischen Promi-Portal "Female First" entschieden entgegen und stellte unmissverständlich klar, dass an den Schilderungen der Zeitung kein wahres Wort sei.
Über ein derartiges Veröffentlichungsprojekt habe es schlichtweg zu keinem Zeitpunkt Gespräche gegeben. Um sämtliche Spekulationen ein für alle Mal im Keim zu ersticken, betonte die Vertreterin der Herzogin unmissverständlich: "Sie schreibt keine persönlichen Memoiren." Damit erteilt Ferguson jeglichen Plänen für eine neuerliche Abrechnung mit der britischen Monarchie eine unmissverständliche und endgültige Absage.
Enge Verbindung trotz Scheidung vor Jahrzehnten
Die Herzogin von York und Andrew blicken auf eine lange und ereignisreiche Historie zurück. Das royale Paar trat im Jahr 1986 vor den Traualtar, ehe 1992 die offizielle Trennung folgte. Im Jahr 1996 wurde die Scheidung schließlich rechtskräftig besiegelt. Trotz des formellen Endes ihrer Ehe hielten die beiden stets an einem engen Verhältnis fest und lebten zeitweise sogar weiterhin gemeinsam unter einem Dach auf dem königlichen Anwesen.
Gerade vor diesem Hintergrund sorgten die Spekulationen um angebliche Enthüllungen für erhebliche Verwunderung in Beobachterkreisen. Ebenso wenig passten die Gerüchte zu den jüngsten Berichten rund um zutage geförderte E-Mails, nach denen Jeffrey Epstein die Herzogin einst über einen Zeitraum von 15 Jahren hinweg finanziell unterstützt haben soll. Ein neues Buch hätte all diese heiklen Themenkomplexe unweigerlich erneut in den Fokus der weltweiten Öffentlichkeit gerückt.
Herzogin hat bereits zwei persönliche Werke veröffentlicht
Dass Ferguson ihre Lebensgeschichte zu Papier bringt, wäre historisch betrachtet keineswegs eine Premiere gewesen. Die Herzogin bewies in der Vergangenheit bereits mehrfach ihre Bereitschaft, intime Stationen öffentlich aufzuarbeiten. Bereits im Scheidungsjahr 1996 veröffentlichte sie ihre Autobiografie "My Story" und erzählte darin erstaunlich offen aus ihrem bewegten Leben am Hof.
Im Jahr 2011 folgte mit "Finding Sarah: A Duchess's Journey to Find Herself" ein weiteres sehr persönliches Buch, in dem sie über schwierige Lebensjahre, schwere Selbstzweifel und ihren mühsamen Weg zu einem Neuanfang schrieb. Auf eine neuerliche Abrechnung mit den Royals müssen interessierte Leser nun aber verzichten, da Ferguson auf Diskretion setzt.