Der bei Papst Leo XIV. festgestellte Lungenknoten wurde bei routinemäßigen Kontrolluntersuchungen entdeckt, teilte die Pressestelle des Vatikans auf Nachfrage von Journalisten am Montag mit. Demnach wurde der Befund im Rahmen einer regulären Vorsorgeuntersuchung festgestellt und nicht aufgrund akuter Beschwerden, die weitere Untersuchungen erforderlich gemacht hätten, etwa einer Entzündung oder einer Infektion.
Papst setzte sein Programm am Montag fort
Der Papst werde sein für Montag vorgesehenes Programm fortsetzen, erklärte der Leiter der vatikanischen Pressestelle, Matteo Bruni, gegenüber Journalisten. Wie viele Termine wegen des Spitalaufenthalts des Papstes wegfallen werden, ist noch unklar. Der Papst wird voraussichtlich auf eine am Mittwoch geplante Messe zum Abschluss des Treffens mit den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus aller Welt anlässlich des zehnten Jahrestags des Apostolischen Schreibens "Amoris laetitia" verzichten müssen.
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Welle von Genesungswünschen für den Papst
Die Ankündigung von Papst Leo XIV., sich in den kommenden Tagen einem Lungeneingriff unterziehen zu müssen, hat eine Welle von Genesungswünschen ausgelöst. Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri schrieb, er wünsche ihm von Herzen baldige Genesung.
Die peruanischen Bischöfe riefen alle Katholiken auf, sich im Gebet für die Gesundheit von Papst Leo XIV. zu vereinen. In einer Erklärung hoben die Bischöfe laut dem katholischen Nachrichtendienst SIR die "Standhaftigkeit und Demut" hervor, mit der der Papst die Nachricht von dem Eingriff mitgeteilt habe. Auch das Erzbistum Lima rief die Gläubigen zum Gebet auf: "Bitten wir den Herrn der Wunder um seine baldige Genesung."
Peru, wo Robert Francis Prevost als Missionar tätig war und als Bischof von Chiclayo wirkte, ist die letzte Station der Apostolischen Reise, die Leo XIV. vom 6. bis zum 17. November auch nach Uruguay und Argentinien führen soll. Bereits am Ende des Angelusgebets am Sonntag hatte der Papst Vertreter von Perus religiöser Bruderschaft des Herrn der Wunder (Hermandad del Señor de los Milagros) in Rom begrüßt und sich für die Gebete im Vorfeld seines Pastoralbesuchs in Peru bedankt.
Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Papst Leo XIV. eine rasche Genesung gewünscht. Zugleich dankte er dem Pontifex für dessen unermüdliche Friedensappelle. Dies teilte die ukrainische Botschaft beim Heiligen Stuhl mit.