Im Gemeinderat

Parkplatznot im Franckviertel: Pendler parken alles zu

© FPÖ
Das ganztägige Abstellen von Pendlerfahrzeugen soll erschwert werden.
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Die angespannte Parkplatzsituation im Franckviertel wird erneut zum Thema im Linzer Gemeinderat. FPÖ-Gemeinderat Željko Malešević bringt für die Diskussion am 24. September einen Antrag ein, der eine Evaluierung der bestehenden Kurzparkzone und eine Bürgerbefragung unter den betroffenen Anrainern vorsieht.

Hintergrund ist der seit Jahren bestehende Parkdruck durch Pendler, die ihre Fahrzeuge im Franckviertel abstellen und anschließend mit den gut ausgebauten Busverbindungen weiterfahren: "Dass Pendler auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, ist grundsätzlich positiv. Dafür braucht es aber entsprechende Park-and-Ride-Möglichkeiten an den Stadträndern beziehungsweise in angrenzenden Gemeinden. Es kann nicht die Lösung sein, dass Wohnviertel als Ersatzparkplätze dienen und die Anrainer vor ihrer eigenen Haustüre kaum mehr einen Parkplatz finden", erklärt Malešević.

Teile des Franckviertels wurden bereits zu Kurzparkzonen erklärt. Dadurch habe sich der Parkdruck jedoch teilweise lediglich in jene Straßen verlagert, die davon noch nicht erfasst sind.

Bürgerbefragung

Konkret schlägt Malešević vor, die betroffenen Anrainer im Bereich zwischen Hittmairstraße und Füchselstraße beziehungsweise Fröbelstraße zu befragen, ob sie eine Erweiterung der bestehenden Kurzparkzone wünschen. Bei einer mehrheitlichen Zustimmung sollen anschließend die notwendigen Schritte eingeleitet werden. "Wir wollen den Menschen keine Lösung von oben verordnen. Die Bewohner wissen selbst am besten, wie groß der Parkplatzdruck in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld ist. Deshalb sollen sie auch darüber entscheiden können, ob die Kurzparkzone erweitert wird. Damit könnten die Anrainer eine jährliche Bewohnerparkkarte erhalten und gleichzeitig das ganztägige Abstellen von Pendlerfahrzeugen erschwert werden", so Malešević.