Die NiteFlight GmbH rund um Geschäftsführer Gernot Krobath hat beim Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) und Kreditschutzverband von 1870 (KSV) belaufen sich die Gesamtverbindlichkeiten des Unternehmens auf rund 347.500 Euro. Dem stehen Aktiva von 46.000 Euro gegenüber, während der AKV das Betriebsvermögen mit rund 108.500 Euro beziffert. Von der Insolvenz sind insgesamt 18 Dienstnehmer betroffen.
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Ursachen für die finanzielle Schieflage
Für die wirtschaftliche Krise gibt es laut den Kreditschutzverbänden mehrere Gründe. Dazu zählen ein allgemeiner Umsatzrückgang sowie gestiegene Kosten in den Bereichen Personal, Energie, Waren und Lieferanten. Zudem belasteten rechtliche Aufwendungen und standortbedingte Beeinträchtigungen die Finanzen. "Schon seit Jahresanfang gab es Baustellen ums Gelände herum und Umgestaltungsmaßnahmen am Außenareal. All das hat die Zufahrten und Wege zum Lokal gestört und damit auch den Betrieb", gibt Geschäftsführer Gernot Krobath Auskunft.
Fortführung des Betriebs ist geplant
Trotz der finanziellen Probleme hat das "Niteflight" weiterhin geöffnet, eine Fortführung des Diskothekenbetriebs ist ausdrücklich geplant. Als Sanierungsverwalterin wurde Regina Schedlberger bestellt. "Sie wird nunmehr zu prüfen haben, ob eine Fortführung im Interesse der Gläubiger liegt und der vorgelegte Sanierungsplan eingehalten werden kann", erklärt René Jonke, Leiter der Region Süd beim KSV.
Gläubigerversammlung
Den Insolvenzgläubigern wird im Rahmen des Verfahrens ein Sanierungsplan mit einer Quote von 30 Prozent angeboten. Die Gläubigerversammlung entscheidet über die Zukunft des Betriebes.
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