Comeback in Tschagguns
Pinkelnig ist zurück! Erstes Schanzen-Training ein Jahr nach Sturz-Drama
Österreichs Skisprung-Aushängeschild Eva Pinkelnig hat am Donnerstag nach einer monatelangen Leidenszeit die Rückkehr auf die Mattenschanze geschafft. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach ihrem verheerenden Sturz im italienischen Predazzo absolvierte die 38-jährige Vorarlbergerin auf der Schanze in Tschagguns wieder ihre allerersten Sprünge. Das erste Training verlief durchwegs erfreulich, denn das schwer lädiert gewesene Knie zeigte keinerlei negative Reaktionen auf die hohe Belastung. Nach intensiver Vorbereitung im Windkanal und Testfahrten im Auslauf glückte die Landung auf der Schanze wie erhofft.
Eva Pinkelnig nach Comeback in Tschagguns emotional
Die Erleichterung war der ÖSV-Adlerin nach den ersten Versuchen deutlich anzumerken. Pinkelnig betonte in einer offiziellen Aussendung des Skiverbandes, wie besonders und emotional dieser Moment für sie persönlich gewesen sei. Nach so langer Abwesenheit wieder oben am Balken zu sitzen und loszufahren, habe ihr zwar Respekt eingeflößt, doch das Vertrauen sei mit jedem absolvierten Sprung rasch zurückgekehrt. Nichtsdestotrotz wolle die erfahrene Athletin auf dem weiteren Weg zurück im Weltcup absolut nichts überstürzen und behutsam vorgehen.
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ÖSV-Trainer Thomas Diethart zeigt sich zuversichtlich
Hinter der Vorarlbergerin liegt eine extrem harte Phase der Rehabilitation: Beim Sommer-Grand-Prix im September 2025 hatte sich Pinkelnig einen Riss des vorderen Kreuzbandes, schwere Meniskusrisse sowie einen Knorpelschaden im linken Knie zugezogen. Auch ÖSV-Frauen-Cheftrainer Thomas Diethart zeigte sich nach den ersten Einheiten seiner Athletin im Montafon spürbar erleichtert. Der gelungene Trainingsauftakt stimme das gesamte Betreuerteam für die anstehende Wintersaison überaus zuversichtlich.