Gagen-Zoff
Platzt die "Barbie"-Fortsetzung? Streit um Millionen-Gagen eskaliert
Der erste "Barbie"-Film wurde zu einem weltweiten Mega-Erfolg. Mit mehr als 1,4 Milliarden Dollar Einspielergebnis wurde der Streifen mit Margot Robbie und Ryan Gosling zum erfolgreichsten Film in der Geschichte von Warner Bros. Der Film begeisterte Millionen Fans, wurde für acht Oscars nominiert und gewann einen Goldjungen für den Song "What Was I Made For?" von Billie Eilish und Finneas O’Connell.
Kein Wunder also, dass Hollywood unbedingt eine Fortsetzung auf die Leinwand bringen möchte.
Millionen-Streit zwischen Stars und Studio
Doch genau daran könnte es jetzt scheitern. Laut mehreren US-Medien stocken die Gespräche zwischen Warner Bros., Margot Robbie, Ryan Gosling und Regisseurin Greta Gerwig.
Der Grund: Die Beteiligten wollen nach dem gigantischen Erfolg des ersten Films deutlich höhere Vergütungen. Neben größeren Gagen soll auch über eine Beteiligung an möglichen Kinoeinnahmen verhandelt werden. Vor allem Ryan Gosling soll laut Berichten für seine Rückkehr als Ken rund 20 Millionen US-Dollar fordern. Beim ersten Film soll der Schauspieler etwa 12,5 Millionen Dollar erhalten haben.
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Warner setzt Frist
Laut der "New York Times" läuft die Zeit für Warner Bros. allerdings davon. Das Studio hat offenbar nur noch bis Dezember Zeit, eine Einigung mit den Stars und Greta Gerwig zu erzielen. Sollte das nicht gelingen, könnten die Rechte an der "Barbie"-Geschichte wieder an den Spielzeughersteller Mattel zurückfallen. Dann könnte der Stoff möglicherweise an ein anderes Studio vergeben werden.
Studio: "Keine Einigung erzielt"
Warner Bros. bestätigte, dass es Gespräche gibt, zeigte sich aber enttäuscht über den bisherigen Verlauf. Die Vorsitzenden Pam Abdy und Michael De Luca erklärten: "Wir haben eine Reihe großzügiger Angebote unterbreitet, um die Verträge für den nächsten Barbie-Film abzuschließen." Diese Angebote seien jedoch von den Agenten der Stars und des Kreativteams abgelehnt worden. Ein neues Gegenangebot liege bislang nicht vor.
Ob Barbie also tatsächlich wieder nach Barbieland zurückkehrt, hängt nun vor allem davon ab, ob sich Hollywood und die Stars beim Thema Geld einigen können.