Negative Entwicklung

Pleiten-Alarm: Hunderte Firmen in NÖ insolvent

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Während die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr österreichweit leicht zurückgegangen ist, verzeichnet Niederösterreich im selben Zeitraum einen spürbaren Anstieg.
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Laut dem Kreditschutzverband Creditreform meldeten dort in den ersten sechs Monaten 582 Firmen eine Insolvenz an, was einem Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zu den 550 Fällen des Vorjahres entspricht.

Allein die Pleiten der Unternehmen Eitek und Mediashop betrafen dabei fast 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weiter tausende Firmen zahlungsunfähig

Gerhard Weinhofer, Geschäftsführer von Creditreform, spricht angesichts dieser Zahlen zwar nicht von einer akuten Insolvenzwelle, ortet jedoch ein dauerhaft erhöhtes Insolvenzgeschehen. Als Hauptgründe nennt er eine weiterhin schwache Nachfrage, die mit hohen Personal- und Energiekosten sowie einer allgemein angespannten Ertragslage zusammenfällt. Auch auf Bundesebene geben die Gläubigerschützer trotz des leichten Rückgangs der Firmenpleiten um 1,6 Prozent – auf insgesamt 3.443 zahlungsunfähige Betriebe im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 – keine Entwarnung. Das Niveau bleibt weiterhin historisch hoch, wobei sich insbesondere die Bauwirtschaft als aktuelles Sorgenkind erweist.