Wien-Donaustadt

Polizei zieht aufgemotzte E-Scooter aus dem Verkehr

© LPD Wien
Das Polizeikommando Donaustadt hat gemeinsam mit der Polizeiinspektion Langobardenstraße eine Schwerpunktaktion durchgeführt. Der Fokus lag im gesamten Bezirk auf E-Scootern.
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Einsatzkräfte setzten bei den Überprüfungen ein spezielles Rollentest-Gerät ein. Damit lassen sich technisch manipulierte E-Scooter sowie E-Bikes ausfindig machen und direkt aus dem Verkehr ziehen. Bei sechs kontrollierten E-Scootern stellten die Beamten Überschreitungen der erlaubten Bauartgeschwindigkeit von 25 km/h fest. Die gemessenen Tempowerte bewegten sich zwischen 36 km/h und 56 km/h, was entsprechende Anzeigen nach sich zog.

Symptome einer möglichen Beeinträchtigung

Ein E-Scooter-Lenker wies Symptome einer möglichen Suchtgiftbeeinträchtigung auf. Die anschließende Vorführung zu einem Amtsarzt verweigerte die Person allerdings.

Weitere Übertretungen im Straßenverkehr

Im Rahmen der Aktion kamen weitere verwaltungsrechtliche Übertretungen ans Licht. Dazu gehörte das Lenken eines Fahrzeugs ohne gültige Lenkberechtigung. Zudem wurde ein mangelhaftes Kraftfahrzeug festgestellt, bei dem die Exekutive eine Sicherheitsleistung in der Höhe von mehreren hundert Euro einhob.

Sicherheit im Verkehr erhöhen

Die Wiener Polizei kündigte an, derartige Schwerpunktkontrollen auch in Zukunft fortzuführen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu steigern und die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bei der Nutzung von E-Scootern zu überwachen.