Prinz Frédéric von Anhalt verbrachte mit Bekannten einen Abend auf der Wiesn, der für ihn mit einer Rechnung von 38.000 Euro und Gedächtnislücken endete. Gegenüber der "Abendzeitung" erklärte der 83-Jährige, er sei von einer "Hollywood-Clique" auf das Oktoberfest eingeladen worden. Da er kein Bier trinke, ließ er sich zu einem Glas Champagner überreden, woraus schließlich mehrere weiße Magnum-Flaschen wurden.
Teure Begleitung verschwunden
Der Alkohol zeigte laut seiner Aussage rasche Wirkung: "Ich war total besoffen." Wer ihn zurück ins Hotel und angezogen aufs Bett gebracht hatte, wisse er nicht mehr. Als es ans Bezahlen ging, sei die illustre Runde plötzlich verschwunden gewesen. Seine Vermutung: Die Begleiter hätten seine "schwarze Karte" gesehen und sich aus dem Staub gemacht. Er fügte hinzu: "Ich bin doch kein Säufer und trinke für 38'000 Euro."
Bank schaltet sich ein
Einen Beleg habe er zwar nicht, doch der Betrag war laut seiner Schilderung so hoch, dass der Kartenanbieter stutzig wurde. "Mich rief American Express an und wollte wissen, ob alles in Ordnung sei oder ob meine Karte gestohlen sei", so von Anhalt.
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Preise in der Schenke
Ob sich die Geschichte genau so abgespielt hat, bezweifelt die "Abendzeitung" selbst. Klar ist jedoch, dass ein Besuch in der Käfer-Schenke teuer werden kann. Eine dort beschriebene weiße Laurent-Perrier Magnum Champagnerflasche kostet demnach 560 Euro, eine Gans schlägt mit 269 Euro zu Buche und 15 Gramm Kaviar gibt es für knapp 60 Euro.