WOHNEN DER ZUKUNFT

Qualitätsvolles Wohnen der Zukunft

© Glorit
Was für die Wertentwicklung einer Immobilie wirklich entscheidend ist
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Beim Pressegespräch von Glorit diskutierten der aus „Pfusch am Bau" bekannte Bausachverständige Günther Nussbaum und Glorit-Geschäftsführer Lukas Sattlegger über Altbau, Neubau, Sanierung und die langfristigen Kosten des Wohnens. Bei der Frage nach der Werthaltigkeit waren sie sich einig: Entscheidend ist nicht allein der Kaufpreis, sondern auch Folgekosten und laufende Kosten.

Wien, 22. September 2026. Altbau oder Neubau? Sanieren oder neu bauen? Und worauf kommt es an, wenn eine Immobilie nicht nur heute, sondern auch langfristig ihren Wert und ihre Qualität behalten soll? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Pressegesprächs. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen am Wiener Immobilienmarkt, verbreitete Annahmen über Altbau und Neubau sowie die langfristige wirtschaftliche Betrachtung von Immobilien.

Folgekosten im Blick behalten

Bei einer Immobilie entscheidet nicht allein der Kaufpreis über die langfristige Wirtschaftlichkeit. Eine zentrale Frage ist auch, wie gut sich die Kosten, die nach dem Kauf entstehen, abschätzen und planen lassen. Gerade bei älteren Gebäuden können Zustand, Haustechnik und notwendige Erhaltungsmaßnahmen dazu führen, dass zusätzliche Investitionen erst im Laufe der Zeit absehbar werden.

Bausachverständiger Günther Nussbaum machte im Pressegespräch deutlich, dass die langfristige Kostenplanung bei Bestandsimmobilien daher besondere Aufmerksamkeit erfordert. „Bei einem älteren Gebäude ist es wichtig, nicht nur den aktuellen Zustand zu betrachten, sondern auch mögliche künftige Investitionen mitzudenken. Als Größenordnung können sich über einen Zeitraum von 40 Jahren rund 250.000 Euro an zusätzlichen Sanierungsaufwendungen ergeben. Bei einzelnen Bauteilen, etwa Fassaden, können nach mehreren Jahrzehnten entsprechende Erhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen erforderlich werden", so Nussbaum.

Bei einem qualitativ hochwertig ausgeführten Neubau sind viele dieser Faktoren hingegen bereits zum Zeitpunkt des Kaufs bekannt. Bauweise, Haustechnik, energetische Ausstattung und verwendete Materialien sind definiert und die Immobilie wird mit einem zeitgemäßen baulichen und technischen Standard übergeben. Das kann die Einschätzung der zu erwartenden laufenden Kosten und des künftigen Investitionsbedarfs erleichtern.

Bausachverständiger Günther Nussbaum und Glorit-Geschäftsführer Lukas Sattlegger © Glorit

Was eine Immobilie laufend kostet

Neben möglichen künftigen Investitionen spielen auch die laufenden Kosten eine wichtige Rolle. In einem Betriebskosten-Rechenbeispiel wurden die tatsächlichen jährlichen Kosten einer konkrete Wohnung in einem Zinshauses mit jenen einer gleich großen Neubauwohnung von Glorit verglichen. Betrachtet wurden unter anderem Betrieb, Heizung, Instandhaltung und Sanierungsaufwendungen.

Für Lukas Sattlegger zeigt der Vergleich, welche Bedeutung die laufenden Kosten für die langfristige Betrachtung haben können: „In unserem konkreten Vergleich liegen zwischen dem Bestandsobjekt und der gleich großen Neubauwohnung mit 125 m² rund 10.000 Euro Differenz pro Jahr. Das zeigt, dass man bei einer Immobilie nicht nur fragen sollte: Was kostet sie beim Kauf? Sondern auch: Was kostet sie mich über die nächsten zehn, zwanzig oder dreißig Jahre und wie gut kann ich diese Kosten heute abschätzen?"

Neubau und Bestand differenziert betrachten

Auch die Entwicklung der Immobilienpreise zeigt Unterschiede zwischen Neubau und Bestand. Nach Daten von Exploreal stieg der Medianpreis für freifinanzierte Neubauwohnungen in Wien in den vergangenen zehn Jahren um 64 Prozent, bei Bestandswohnungen betrug die Steigerung 35 Prozent. Neue, moderne Wohnungen haben sich damit im betrachteten Zeitraum stärker entwickelt als Bestandswohnungen.

Der höhere Anschaffungspreis von Neubauimmobilien lässt sich zunächst über den aktuellen Gebäudezustand, die technische Ausstattung und den energetischen Standard erklären. Gleichzeitig können moderne, energieeffiziente und nachhaltig konzipierte Gebäude langfristig an Bedeutung gewinnen, da Anforderungen an Energieeffizienz, Wohnkomfort und technische Ausstattung steigen. Diese Faktoren können sich auch auf die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie auswirken.

Für Käuferinnen und Käufer stellt sich daher die Frage, welche Unterschiede bei Zustand, Energieeffizienz, technischer Ausstattung und künftigem Investitionsbedarf hinter dem Preisunterschied zwischen Neubau und Bestand stehen.

Ausblick Penthouse Fischerstrand © Glorit

Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit

Bei der langfristigen Qualität und Wirtschaftlichkeit einer Immobilie gewinnen Energieeffizienz, moderne Haustechnik, sommerlicher Wärmeschutz, Wohnkomfort und die Qualität der verwendeten Materialien zunehmend an Bedeutung. Neubauten können diese Anforderungen bereits bei der Planung und Errichtung berücksichtigen und von Beginn an auf einen zeitgemäßen, energieeffizienten und nachhaltigen Gebäudestandard ausgerichtet werden.

Bei älteren Gebäuden besteht hingegen je nach Zustand und technischer Ausstattung teilweise erheblicher Investitionsbedarf, um sie an heutige und künftige Anforderungen anzupassen. Dazu können etwa Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung, der Austausch bestehender Heizsysteme oder die Umstellung von Öl und Gas auf alternative Energieträger zählen. Welche Investitionen tatsächlich erforderlich sind, hängt dabei wesentlich vom jeweiligen Gebäude und seinem Zustand ab.

Wohnbedarf bleibt hoch

Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen bleibt der Wohnbedarf in Wien und im Wiener Umland hoch. Glorit wird daher zukünftig noch mehr neue Wohnprojekte entwickeln. „Wir erkennen den dringenden Wohnbedarf vieler Menschen. Deshalb werden wir weiter neue Projekte starten und unsere Kapazitäten gegenüber dem Vorjahr nochmals um 25 Prozent ausbauen. Gerade jetzt geht es darum, Häuser und Wohnungen zu attraktiven und wirtschaftlich nachvollziehbaren Preisen anzubieten. Wir sehen weiterhin viel Potenzial im Markt und werden deshalb künftig mehr neue Projekte starten und unser Angebot weiter ausbauen", sagt Lukas Sattlegger.

Aktuell bietet Glorit unter anderem Eigentumswohnungen ab 329.900 Euro und Häuser ab 649.900 Euro an. Die Angebote setzen auf zeitgemäße Haustechnik, Energieeffizienz und eine hochwertige Ausführung und verbinden diese Qualitätsmerkmale mit unterschiedlichen Wohnformen und Preisniveaus.

Über Glorit:

Glorit ist ein eigentümergeführtes österreichisches Unternehmen, das als Bauträger, Architekturbüro, Baufirma und Fertighausproduzent tätig ist. Aktuell gehören über 100 Neubauprojekte in Wien und Umgebung zum umfangreichen Portfolio. Eigentumswohnungen ab EUR 329.900,- erhältlich. Weitere Informationen unter www.glorit.at.