Der Langenscheidt Verlag gab das Ergebnis auf der Frankfurter Buchmesse bekannt. "Ragebait" erhielt 36,5 Prozent der Stimmen und landete damit auf Platz eins. Knapp dahinter folgte "Peak" mit 34 Prozent. "Crashout" kam auf rund 30 Prozent. Wie viele Stimmen insgesamt abgegeben wurden, teilte der Verlag nicht mit.
Das bedeutet "Ragebait"
Der Begriff lässt sich sinngemäß mit "Wut-Köder" übersetzen. Gemeint sind Beiträge in sozialen Netzwerken, die absichtlich provozieren, empören oder Diskussionen auslösen sollen. Auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder X geht es dabei darum, möglichst viele Reaktionen und Kommentare zu bekommen.
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Auch die beiden anderen Finalisten haben eine eigene Bedeutung: "Crashout" beschreibt eine Situation, in der jemand die Kontrolle verliert oder völlig ausrastet. "Peak" steht für einen Höhepunkt – also etwas, das besonders gut oder außergewöhnlich ist.
"6-7" schafft es nicht ins Finale
Auch der Ausdruck "6-7", der in den vergangenen Monaten für viel Gesprächsstoff sorgte, stand zur Wahl. Die Zahlenkombination schaffte es zwar in die Top 10, kam aber nicht ins Finale. Ebenfalls unter den zehn meistgenannten Begriffen waren "Digga", "Du bist gut genug", "Gute Käse", "Macker", "Schere" und "Süper".
Das waren die Jugendwörter der Vorjahre
2025 wurde "das crazy" zum Jugendwort des Jahres gekürt. Im Jahr 2024 setzte sich "Aura" durch.
Österreich sucht sein eigenes Jugendwort
Während in Deutschland mit "Ragebait" bereits ein Sieger feststeht, läuft in Österreich die Suche nach dem Jugendwort des Jahres 2026 noch. Bis zum 1. November können auf der Website oewort.at Vorschläge eingereicht werden. Welche Begriffe es in die engere Auswahl schaffen, entscheidet anschließend eine Jury. Vom 3. bis 30. November kann dann abgestimmt werden. Das österreichische Jugendwort wird am 3. Dezember in Graz bekannt gegeben.