Wohnflucht nach NÖ
Raus aus Wien, rein ins Eigentum: So viel sparen Häuslbauer in NÖ
Melk ist Preis-Kaiser
Während für eine Durchschnittswohnung in Wien rund 471.000 Euro fällig werden, kostet dieselbe Größe im Bezirk Melk nur 184.000 Euro. Das bedeutet eine Ersparnis von satten 287.000 Euro beziehungsweise 61 Prozent.
Auch Amstetten bleibt mit durchschnittlich 236.000 Euro deutlich unter dem Wiener Preisniveau. Käufer sparen hier noch immer 235.000 Euro.
St. Pölten punktet doppelt
Besonders attraktiv ist die Landeshauptstadt St. Pölten. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung kostet dort durchschnittlich 260.000 Euro und damit 211.000 Euro weniger als in Wien. Gleichzeitig beträgt die Fahrzeit mit dem Zug nur rund 30 Minuten.
Auch Purkersdorf überzeugt: Dort werden im Schnitt 267.000 Euro fällig. Die Ersparnis liegt bei 204.000 Euro, während Wien in nur 15 bis 18 Minuten erreichbar ist.
Wiener Neustadt als Gewinner
Für viele Pendler könnte auch Wiener Neustadt interessant sein. Der Durchschnittspreis liegt bei 300.000 Euro. Im Vergleich zu Wien bleiben Käufern damit 171.000 Euro mehr im Börsel. Die Zugfahrt zum Hauptbahnhof dauert lediglich rund 30 Minuten.
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Mödling fast auf Wiener Niveau
Weniger groß fällt der Preisvorteil in den unmittelbaren Speckgürtel-Gemeinden aus. In Korneuburg, Stockerau und Gerasdorf kostet eine vergleichbare Wohnung durchschnittlich 419.000 Euro. In Mödling liegt der Preis mit 465.000 Euro sogar nahezu auf Wiener Niveau.
Fazit: Wer beim Wohnungskauf ein paar Bahnstationen weiterdenkt, kann in Niederösterreich je nach Standort zwischen 100.000 und fast 300.000 Euro sparen. Besonders entlang der Westbahnstrecke locken günstige Preise bei gleichzeitig guter Anbindung an Wien.