Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) bereitet eine große "KI-Rede" in der Nationalbibliothek am 19. November. Anlass dafür ist die neue Strategie für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz, mit der er von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) beauftragt worden war. Dabei sollen auch konkrete Maßnahmen vorgeschlagen werden, "die das Land nach vorne bringen".
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Einen ersten Eckpfeilfer der Strategie hat Pröll schon diese Woche mit Bundeskanzler Christian Stocker verkündet:
Ein KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien könne eine zentrale Rolle einnehmen, Menschen Ängste vor Künstlicher Intelligenz zu nehmen und Sicherheit zu geben, begründete Stocker die Initiative. Als UN-Amtssitz wäre Wien dafür der ideale Standort. "Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu verstehen und ihre Zukunft mitzugestalten", meinte der Kanzler.
Pröll feilt an KI-Strategie
Kein Staat könne die Herausforderungen durch den Fortschritt bei KI alleine bewältigen, meinte auch Pröll. "Die Weichen für die globale KI-Governance werden jetzt gestellt, und Österreich will diesen Prozess aktiv mitgestalten", betonte der für das Thema zuständige Staatssekretär. Pröll war erst vor Kurzem beauftragt worden, eine neue KI-Strategie für Österreich zu entwickeln. Für den 19. November plant er zudem eine "KI-Rede" in der Nationalbibliothek unter dem Titel "Kipppunkt".
Auch Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) betonte den Stellenwert Künstlicher Intelligenz, die das Zusammenleben, aber auch die Sicherheitspolitik grundlegend verändern werde. KI biete aber auch "enorme Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung, den wissenschaftlichen Fortschritt und eine effizientere Verwaltung". Gleichzeitig dürfe man nicht zulassen, dass KI zu einem Instrument automatisierter Kriegsführung wird und "Maschinen statt Menschen über Leben und Tod entscheiden".