Stipendien

Rekord: 9,2 Millionen Euro für NÖ-ISTA-Forscher

© APA/HELMUT FOHRINGER
Fünf Forschende des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg erhalten hochdotierte "Starting Grants" des Europäischen Forschungsrats (ERC).
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Mit einer Gesamtfördersumme von 9,2 Millionen Euro gehen damit die meisten der 18 an Österreich vergebenen Grants an das ISTA.

Die Stipendien dienen dem Aufbau eigener Teams und der Förderung der Grundlagenforschung.

Projekte für eine bessere Zukunft

Die unterstützten Projekte decken vielfältige Disziplinen ab: Denitsa Baykusheva entwickelt ein Mikroskop für Quantenmaterie und erklärt: "Langfristig könnte die Fähigkeit, diese Zustände zu kontrollieren, neue Möglichkeiten für die Optoelektronik, den nahezu verlustfreien Energietransport und die effiziente Umwandlung von Licht eröffnen."

Jack Bravo erforscht die Abwehr fremder DNA durch Bakterien, denn: "Zu verstehen, wie sich Bakterien gegen Eindringlinge verteidigen, eröffnet uns einen Einblick in die molekularen Mechanismen der bakteriellen Immunität."

Die Astrophysikerin Ilaria Caiazzo untersucht die Verschmelzung Weißer Zwerge, da diese "als Ursprung einiger der häufigsten Sternexplosionen und einiger der exotischsten Sterne im Universum" gelten.

Francesco Locatello entwickelt KI-Modelle für wissenschaftliche Daten, da "KI bereits heute verändert, wie Wissenschaft betrieben wird".

Zudem arbeitet Charles Roques-Carmes an einer neuartigen Röntgendetektor-Technologie, die künftig schärfere Bilder bei geringerer Strahlenbelastung ermöglichen soll.