Der entstandene Abgabenschaden durch den Zigarettenschmuggel wird laut Behörden derzeit mit rund 1,5 Millionen Euro beziffert. Ausgangspunkt der monatelangen Ermittlungen war eine Beschlagnahmung im Februar. Damals stellten die Beamtinnen und Beamten im Zuge laufender Erhebungen mehr als 400.000 Zigaretten sicher. Die aus dem Balkanraum nach Österreich gebrachten Tabakwaren waren für den Weiterverkauf bestimmt.
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Lob für die Ermittlungserfolge
Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl äußerte sich positiv über den Einsatz:
"Ich gratuliere unseren Zollbediensteten zu diesem Rekordaufgriff. Mit großer Aufmerksamkeit, Professionalität und konsequenter Ermittlungsarbeit ist es ihnen gelungen, den im großen Stil angelegten Zigarettenschmuggel aufzudecken. Dieser Erfolg zeigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit unserer Zollfahndung ist – für mehr Sicherheit, einen fairen Wettbewerb und die konsequente Bekämpfung von Abgabenbetrug."
In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Wien wurden die Ermittlungen fortgeführt. Dabei konnten weitere Verdächtige identifiziert und zwei geplante Lieferungen lokalisiert werden.
Zugriff an zwei Einsatzorten
Im Juli schlugen die Beamtinnen und Beamten schließlich an zwei Einsatzorten in Niederösterreich zu. Die Ermittler ertappten sieben Männer aus Algerien, Syrien und Rumänien auf frischer Tat und stellten mehr als 6,6 Mfillionen Zigaretten sicher. Über zwei der Festgenommenen wurde in der Folge die Untersuchungshaft verhängt.
Anschließend führten die Beamtinnen und Beamten an fünf Standorten Hausdurchsuchungen durch. Dabei beschlagnahmten sie weitere Tabakwaren sowie Beweismittel.
Hohe Strafen drohen den Beschuldigten
Im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung drohen den Festgenommenen Geldstrafen von bis zu 1,5 Millionen Euro sowie Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren. Die genaue Strafhöhe hängt vom Ausgang der jeweiligen Strafverfahren ab. Die Ermittlungen der Zollfahndung dauern weiterhin an.