"Habe gebeten"

Rot-Eklat bei der WM: Trump prahlt mit Anruf bei Infantino

© The Washington Post via Getty Im
Nun meldet sich erstmals US-Präsident Donald Trump zu dem Rot-Eklat bei der WM.
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Die Aufhebung der Rot-Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun vor dem brisanten Achtelfinale in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen Belgien (ab 2 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) sorgt weltweit für Gesprächsstoff.

Es war bereits durchgesickert, dass das Vorgehen der FIFA auf Intervention der US-Regierung stattgefunden hatte. Seitdem geht ein Aufschrei durch die Fußball-Welt, wie es sein kann, dass der mächtige Fußball-Verband vor der Politik derart offensichtlich in die Knie geht.

Belgien hat zwar offiziell Protest eingelegt, der angerichtete Schaden ist aber jetzt schon enorm. Kritik gibt es von allen Seiten, die UEFA hat sich ebenfalls öffentlich mit der FIFA angelegt.

Trump gibt alles zu

Nun hat sich auch erstmals US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet. "Ich habe lediglich um eine Überprüfung gebeten. Ich habe nicht gesagt, dass man das tun muss", gibt er die Einmischung schamlos zu.

Allerdings ergänzt er ganz in seinem herkömmlich bekannten Stil, dass er selbstverständlich komplett unschuldig sei: "Gianni Infantino ist ein kluger, hartnäckiger Mann."