Verzögerung

Rotunde: Eröffnung im Prater weiter unklar

© PANORAMA VIENNA
Die Eröffnung der Rotunde im Prater verzögert sich erneut. Ursprünglich wollten die Betreiber das Gebäude, das als Ausstellungsstätte dienen soll, bereits im Frühjahr 2023 eröffnen. Doch Genehmigungsverfahren und eine aufwendige Solarfassade verzögern den Prozess weiter.

Bei der Rotunde handelt es sich um einen rund 33 Meter hohen Stahlbetonbau. Im Inneren sollen gigantische analoge 360-Grad-Bilder bestaunt werden können. Doch es wird noch dauern. Derzeit spießt es sich bei der Photovoltaik-Fassade.

Mehrere technische Weiterentwicklungen bei Photovoltaik-Systemen haben laut dem Projektbetreiber zur Verzögerung geführt. Die Weiterentwicklungen "wurden nochmals eingehend geprüft, um die langfristige Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage bestmöglich zu optimieren, sagte Ilona Cardoso Vicente vom Betreiber Panorama Vienna.

Weiter "kein konkreter Eröffnungstermin"

Darüber hinaus befinde sich das Projekt in "einem komplexen Abstimmungsprozess mit Behörden, Netzbetreibern, Lieferanten und ausführenden Unternehmen". Jährlich soll die PV-Fassade rund 600.000 Kilowattstunden Strom erzeugen, nur rund 25 Prozent davon werde die Rotunde benötigen. Der Rest könne an interessierte Partner weitergegeben werden, so Cardoso Vicente. Im Inneren der Rotunde seien die Arbeiten bereits weitgehend abgeschlossen. "Aktuell erfolgen noch Restarbeiten am rund 15 Meter hohen Treppenturm sowie abschließende Malerarbeiten".

Im Vorjahr wurde, nach mehreren Verzögerungen, der Juni 2026 als Eröffnungstermin genannt. Doch diesen kann man nicht einhalten. "Sobald der Baustart der Solarfassade erfolgt ist und die finalen Bauabläufe abgestimmt wurden, kann auch der konkrete Eröffnungstermin kommuniziert werden", sagte Cardoso Vicente.