Kriselnder SK Sturm

Rückkehrer Ingolitsch gegen Angstgegner WAC gefordert

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Das Momentum ist dem SK Sturm wieder abhanden gekommen, nun wartet mit dem WAC obendrein ein Team, gegen das man seit über zwei Jahren sieglos ist.
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Auf das 6:1 im Grazer Derby ließ Sturm ein sensationelles 1:0 gegen Olympique Marseille folgen. Doch statt der großen Euphorie folgte beim vom Verletzungsteufel geplagten Team die nächste Talfahrt.

Zuerst 2:2 gegen Ried, dann ein noch bitteres 2:3-Aus im ÖFB-Cup gegen Austria Lustenau. Immerhin ist Trainer Fabio Ingolitsch nach seiner roten Karte gegen Ried, die ihn im Cup sperrte, wieder zurück.

Schlechte Bilanz gegen WAC und Schmid

Am Sonntag (14.30 Uhr/live Sky & im OE24-Live-Ticker) muss er umgehend Lösungen für einen zwar krisengebeutelten, aber in den vergangenen Jahren unglaublich gefährlichen Gegner finden. Seit sechs Duellen mit dem WAC ging Sturm Graz nicht mehr als Sieger vom Platz (3U, 3N).

Auch gegen sein Gegenüber ist die Bilanz gelinde gesagt ausbaufähig. Manfred Schmid verlor seine ersten zwei Partien in der zweiten Wolfsberger-Amtszeit zwar 0:1, von seinen sechs Duellen mit Sturm gab er aber nur eines ab (1S, 4U).

Vereine im Streit um Anpfiffzeit

Zudem hat der 55-Jährige einen Ansatzpunkt geliefert bekommen, mit dem er sein Team auf Temperatur bringen kann. Der WAC wollte den Ankick am Sonntag nämlich von 14.30 Uhr auf 19 Uhr verschieben, weil dieser mit der traditionellen Gräbersegnung zu Allerheiligen kollidiert. Bundesliga und Sky stimmten zu, der Gegner Sturm aber nicht – sehr zum Ärger der Lavanttaler.

Simon Seidl (l.) und Oumar Diakité geigen groß auf © GEPA pictures

Ob diese Motivationsspritze gegen die Überflieger Oumar Diakité (6 Tore) und Simon Seidl (8 Vorlagen) aber reicht, wird sich zeigen.