Nach Drohnen-Attacke
Russen-Amazon geht in Flammen auf
Im Gebiet Tambow starben sieben Menschen, es gebe auch 25 Verletzte, teilte Gouverneur Jewgeni Perwyschow am Samstag auf Telegram mit. Bei den Opfern handle es sich um Mitarbeiter eines Verteilzentrums des russischen Online-Versandhändlers Wildberries. In der ukrainischen Stadt Odessa starb eine Person bei einem russischen Angriff.
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Weiteres Lager getroffen
Die getroffene Stadt Kotowsk liegt rund 500 Autokilometer südöstlich von Moskau. Auch im Gebiet der russischen Hauptstadt sei ein Lager von Wildberries getroffen worden, teilte das Unternehmen mit. In der Stadt Elektrostal - rund 50 Kilometer östlich von Moskau - seien 24 Menschen verletzt worden, davon einige schwer, teilte Gouverneur Andrej Worobjow mit.
Die Logistikzentren seien für die Lieferung sanktionierter Bauteile für die Drohnenproduktion und Navigationsgeräte genutzt worden, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zudem hätten ukrainische Angriffe Ziele im Asowschen und im Schwarzen Meer getroffen.
Brand in Öllager
In dem Gebiet um die Moskau sei außerdem in der Stadt Noginsk auf dem Gelände eines Öldepots ein Brand ausgebrochen. Dort habe aus Sicherheitsgründen auch eine Geburtsklinik evakuiert werden müssen. Die Frauen seien in andere medizinische Einrichtungen verletzt worden, sagte der Gouverneur. In Noginsk wurde demnach außerdem ein Wohnblock evakuiert. Nach Angaben von Worobjow gab es in der Stadt auch zwei Verletzte.
48 Drohnen habe die russische Flugabwehr abgeschossen. Die Angaben waren von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg mit westlicher Hilfe. Dabei nutzt Kiew für die Gegenangriffe auf russische Ziele vor allem Drohnen.
Ein Toter in Odessa
Bei einem russischen Angriff auf den Hafen der ukrainischen Schwarzmeer-Stadt Odessa ist laut Behördenangaben ein Mensch getötet worden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilte der Regionalgouverneur Oleh Kiper auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Bei dem Angriff wurde demnach ein Schiff unter der Flagge von Antigua und Barbuda getroffen. Hafeneinrichtungen wie Gebäude, Lagertanks und Lagerhäuser seien beschädigt worden.